(openPR) Lesung Jens Clausen „Das Selbst und die Fremde“
Kann die Erfahrung der Fremde psychische Krisen auslösen? Jens Clausen geht dieser Frage nach und findet Antworten in literarischen Reisebeschreibungen, die eindrucksvoll zeigen, wie Menschen auf Reisen ihr Selbst verlieren können: Angst- und Panikattacken verunsichern, Dissoziationen verändern die Wahrnehmung, Depressionen machen handlungsunfähig, Psychosen konfrontieren mit der Schwierigkeit innerer und äußerer Abgrenzung. Schriftsteller wie Goethe, Hölderlin, Rilke, Schwarzenbach, Brinkmann, Sebald, Kertész und viele andere kommen hier zu Wort, deren Erlebnisse und Krisen in der Fremde auch vielen begeisterten Reisenden unter uns vertraut sein dürften.
„Wer nach dieser Lektüre in ferne Lande aufbricht, wird die Reise und ihre Wirkung wahrscheinlich viel bewusster wahrnehmen.“ Gehirn & Geist
Jens Clausen studierte Erziehungswissenschaft, Germanistik und Geschichte. Er machte eine Ausbildung am Institut für Gruppenanalyse Heidelberg und sammelte berufliche Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Psychosomatik und der Sozialpsychiatrie. Er bietet Fortbildungen in Freiburg, Hamm und Münster.
08. April 2008 19.30 Uhr
Ort
VIA e. V. Berlin-Brandenburg
Schönhauser Allee 175
10119 Berlin
Eintritt: 5,- Euro
Um Anmeldung wird gebeten:
Yvonne Drogla
Tel.: 030 / 44 354 813
Mail: 
Ort
VIA e. V. Berlin-Brandenburg
Schönhauser Allee 175
10119 Berlin
Eintritt: 5,- Euro
Um Anmeldung wird gebeten:
Yvonne Drogla
Tel.: 030 / 44 354 813
Mail:

Über das Unternehmen
VIA e. V. Berlin-Brandenburg ist ein sozialer Träger. Das Kerngeschäft von VIA sind Betreuungsangebote für psychisch kranke und suchtkranke Menschen. Die Tochtergesellschaft VIA Pflege bietet Betreuungsformen für alte Menschen an wie Tagespflegen, Demenz-Wohngemeinschaften etc.
Eine weitere Tochtergesellschaft sind die VIA Werkstätten für behinderte Menschen mit einer kreativ-künstlerischen Ausrichtung (Fachbereiche wie Deko & Design, Garten- und Landschaftsbau, Digitale Medien…). Die dort entstandenen Produkte werden in unseren Ladengeschäften „blumenfisch“ in der Schönhauser Allee 175 verkauft, die ebenfalls Arbeitsplätze für unsere Teilnehmer/innen bietet.
Die dritte Tochtergesellschaft entsteht gerade auf dem Gelände des Pfefferbergs, das Hostel „Pfefferbett“. Im Moment laufen dort die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren, im Mai 2008 wird das Hostel eröffnet.
VIA hat eine Fortbildungsabteilung für Fachkräfte im sozialen Bereich; der Bereich Management wurde in diesem Jahr neu etabliert.
Das Kulturprogramm „Grenzgänge“, das neben Lesungen auch Vorträge, Ausstellungen und Konzerte anbietet, wurde von uns ins Leben gerufen, um eine breitere Schicht Menschen mit unserer Arbeit vertraut zu machen und das Thema psychischer Krankheiten aus seinem Nischen-Dasein herauszuholen. Darüber hinaus soll unser Standort in der Schönhauser Allee zu einem Ort gesellschaftlicher Begegnungen werden. Die Veranstaltungen finden daher, je nach Besucherzahl, im Geschäft "blumenfisch" oder in unseren Fortbildungsräumen statt, und im Anschluss an die Veranstaltungen ergeben sich bei einem Glas Wein, zu dem wir einladen, sehr interessante Gespräche.
Auf unserer Internetseite www.via-kultur.de findet man unter Kunst und Kultur die Programme der letzten sieben „Grenzgänge“-Reihen. Beispielhaft seien hier jedoch Veranstaltungen mit Galsan Tschinag, Christian Kracht oder Ilija Trojanow genannt.
Unsere Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr und kosten 5,- Euro Eintritt. Nach einer Lesung geben wir gerne noch die Möglichkeit zu einer Gesprächsrunde. Und danach laden wir, wie oben bereits geschrieben, zu einem Glas Wein ein.