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Somalia - SOS-Klinik in Mogadischu nimmt Arbeit wieder auf

18.03.200811:04 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) München/Mogadischu – Die SOS-Mutter-Kind-Klinik in Somalias Hauptstadt Mogadischu hat ihre Arbeit wieder aufgenommen. Nachdem schwere Kämpfe in der Nachbarschaft eine dreimonatige Unterbrechung erzwungen hatten, behandelten SOS-Mitarbeiter wieder die ersten Patienten. Auch die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Mogadischu hat ihren Unterricht erneut begonnen.
Im Dezember 2007 tobten in unmittelbarer Umgebung der SOS-Klinik und des benachbarten Kinderdorfs Gefechte. Verirrte Geschosse töteten eine Familienhelferin sowie die Frau eines Krankenpflegers und zwei ihrer Kinder. Das SOS-Kinderdorf wurde evakuiert und das Krankenhaus geschlossen. Die SOS-Hermann-Gmeiner-Grund- und Sekundarschule in Mogadischu stellte ihren Unterricht ein.
Danach bemühte sich Ahmed Ibrahim, Direktor der SOS-Kinderdörfer in Somalia, um Sicherheitsgarantien. Er verhandelte mit der somalischen Regierung und hatte auch indirekt Kontakt mit den Aufständischen. Seine Bemühungen hatten Erfolg. Die Mitarbeiter der SOS-Klinik sprachen sich daher einstimmig dafür aus, ihre wichtige Arbeit wieder zu beginnen. Am ersten Tag nach der Wiedereröffnung erhielten insgesamt 95 Frauen und Kinder dringend benötigte medizinische Hilfe. Auf der Geburtenstation drückten sechs Mütter ihre neugeboren Babys überglücklich an sich.
Die Lehrer der SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Mogadischu haben ebenfalls den Unterricht wieder aufgenommen, allerdings noch in provisorischen Räumlichkeiten außerhalb des Kinderdorf-Geländes. Obwohl dies nur kurzfristig bekannt gegeben werden konnte, kamen bereits am ersten Schultag 150 der 550 Schüler.
Wann die SOS-Familien ins SOS-Kinderdorf zurückkehren können, hängt davon ab, wie sich die Lage entwickelt. Derzeit sind die SOS-Kinder und –Mütter in verschiedenen Stadtteilen untergebracht. "Die Lage in Mogadischu ist immer noch angespannt", sagt SOS-Direktor Ahmed Ibrahim. "Täglich kommt es in der Stadt zu Kämpfen, und die Menschen werden durch Sprengfallen entlang der Straßen terrorisiert. Trotzdem sind wir optimistisch, dass beide Seiten ihre Sicherheitszusagen einhalten."
München, den 18.03.2008

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