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17. März - Heizöl noch stabil - Rohölmärkte brechen leicht ein

17.03.200816:50 UhrEnergie & Umwelt
Bild: 17. März - Heizöl noch stabil - Rohölmärkte brechen leicht ein
Entwicklung des Heizölpreises (bei Abnahme von 3.000 Liter HEL) seit Januar 2006 - Quelle: BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau
Entwicklung des Heizölpreises (bei Abnahme von 3.000 Liter HEL) seit Januar 2006 - Quelle: BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau

(openPR) LEIPZIG (Ceto). –An diesem Montag zeigten sich die Bezugskosten für Heizöl in Deutschland nach dem steilen Anstieg in der Vorwoche eher beständig. In der täglichen Erhebung der Redaktion BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau bewegten sich die Preise bei einem kleinen Minus von 0,06 Euro damit seitwärts und liegen weiterhin weit über der Marke von 78 Euro pro 100 Liter (beim Kauf einer 3000 Literpartie Heizöl EL inkl. Mehrwertsteuer).

Sollten sich die Rohölnotierungen so weiter entwickeln wie im heutigen Tagesverlauf, dann ist in den kommenden Tagen mit weiteren Preissenkungen zu rechnen. Denn obwohl die Notierungen, vor allem an der New Yorker NYMEX, in den Morgenstunden ein Rekordhoch erreichten, ging es bereits gegen Mittag wieder abwärts. Begründet wurde diese frühe Aufwärtsbewegung als Reaktion auf die eher überraschende Diskontsatzsenkung der FED um 0.25% auf 3.25%, um die Beschaffung von Darlehen zu erleichtern und damit einer Ausweitung der Finanzkrise entgegenzuwirken.

Technisch zeigt sich der Ölmarkt allerdings stark überhitzt, weshalb Abwärtskorrekturen dringend notwendig worden, so Analysten. Auch Gewinnmitnahmen waren für die Korrektur verantwortlich. Am frühen Nachmittag gegen 16:30 Uhr wiesen die Märkte bereits eine Vortagesdifferenz von über 2 Dollar pro Barrel aus. Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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