(openPR) In den letzten Tagen kam es zu Enthüllungen, die die, ansonsten angeblich so rechtschaffenden, Verwertungsgesellschaften von ihrer wahren Seite zeigen.
Nach unzähligen Klagen gegen P2P-Plattformen und private Nutzer, bei denen Millionen von Dollar eingeklagt wurden, stellt sich heraus, dass von diesen Bußgeldern noch kein einziger Cent an einen angeblich geschädigten Künstler gegangen ist.[1]
Das ganze klingt immer absurder, bedenkt man doch, dass RIAA, IFPI, usw. immer die armen Künstler beschützt, die kaum mehr ihre Kinder ernähren können, da Filesharing ihnen ihren ganzen Lebensunterhalt raubt. Doch anscheinend stellt sich diese Behauptung, einmal mehr, als falsch heraus. Wenig konnten die Bürger in den letzten Jahren von verhungerten Künstlern lesen, die durch Filesharing überhaupt kein Einkommen mehr hatten. Hingegen wird im Wochentakt bekannt, dass Künstler durch das Internet, in Verbindung mit P2P-Prozessen, enorme Erfolge verbuchen können.
Das kürzliche veröffentlichte Album der Nine Inch Nails beweist einmal mehr, dass durch Filesharing die Einnahmen bedeutend steigen.
Die österreichische Piratenpartei fordert deshalb die Verwertungsgesellschaften auf, den gesellschaftlichen Umbruch zu akzeptieren und zu fördern, anstatt, gegen den Willen der Bürger, mit Lobbyismus bei Politiker und Einschüchterung von Tauschbörsennutzern, diesen zu verhindern.
„Es gibt genügend alternative Modelle, denen ihr Erfolg Recht gibt. Selbst die Künstler sehen, trotz massiven Lobbyismus, größere Chancen in neuen Geschäftsmodellen,“ zeigt PPÖ - Pressesprecher Wolfgang Weißinger genügend Alternativen auf.
[1] http://www.theinquirer.net/gb/inquirer/news/2008/02/29/mo-money-mo-problems-riaa
[2] http://leisureblogs.chicagotribune.com/turn_it_up/2008/03/reznors-one-wee.html













