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Mensch sein in erfolgreichen Organisationen - Was heißt eigentlich „human sein“?

12.03.200815:04 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Mensch sein in erfolgreichen Organisationen - Was heißt eigentlich „human sein“?
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(openPR) Viele Menschen klagen in der Ausübung ihres Berufes über starke Veränderungen: Die Arbeitswelt verschwimmt immer mehr mit der Privatwelt. Dabei fühlt man sich oft stark gefordert und fühlt sich trotzdem nicht erfüllt. Angst wird geschürt durch Niedriglöhne in den Nachbarländern. Und Subventionen, die Großkonzerne dazu bringen wenigstens noch eine Weile ihre Arbeitsplätze in Deutschland zu halten sind keine nachhaltige Lösung… Die Wege des Mensch-seins wurden auf der letzten Dialogtagung des forum humanums von verschiedenen Perspektiven beleuchtet.



Das forum humanum wurde als ein nicht kommerziell motiviertes Bündnis zur Neubelebung von Kreativität und Gestaltungskraft in menschengerechten Organisationen im Januar 2007 gegründet. Mitwirkende sind erfahrene Wissenschaftler und Praktiker, die sich auf dem Internetportal forum-humanum.eu zu Themen, die im Zusammenhang mit Humanität in Organisationen relevant sind, austauschen. In regelmäßigen Abständen organisiert das forum humanum auch Dialogtagungen.

Die letzte Dialogtagung fand unter dem Titel Mensch sein in erfolgreichen Organisationen – was heißt eigentlich „human sein“? am 29.Februar /01. März 2008 wieder im Ausbildungszentrum der HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG am Standort Wiesloch statt. Die Leifragen waren: Was heißt eigentlich „human sein“? Wie muss Organisation sein, damit menschengerechter Umgang miteinander gelebt werden kann? Wie können sich Führungskräfte mit diesem Anspruch steuern? Welche guten Beispiele gibt es? Welche Lehren lassen sich aus der Gehirnforschung und den Organisationswissenschaften ziehen? Inwieweit bedingen oder beeinträchtigen sich Erfolg und Menschenorientierung ?

Zur Einstimmung begann Dr. Bernd Schmid, die Teilnehmer mit einer geleiteten Phantasie-Reise auf den Austausch und das Tagungsthema einzustimmen. Bernd Schmid ist einer der Mitbegründer des forum humanum und Leiter des Instituts für systemische Beratung.
Die Fragestellungen der Tagung wurden anschließend von verschiedenen Seiten beleuchtet. Professor Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung an der Universität Göttingen stellte seine Erkenntnisse aus der Hirnforschung im Kontext von Organisation und Gesellschaft vor.
„Das Gehirn ist eine lebenslange Baustelle“ ist eine wesentliche Hypothese Hüthers. Es lerne lebenslang, so lange es mit neuen Problemen, Unsicherheiten oder Anreizen gefüttert werde. In diesem Zusammenhang sind Gefühle wichtig, denn mit ihrer Hilfe werden Entscheidungen getroffen. Nach Hüthers Aussage ist das Gehirn jedoch ein soziales Konstrukt, das sich vor allem im wechselseitigen Kontakt entwickelt, weshalb Kultur auch eine besondere Bedeutung hat.
Prof. Rudi Wimmer, Professor für Führung und Organisation an der Universität Witten/Herdecke betrachtet in seiner Theorie die Bedürfnisse der Organisation im Kontakt und Vergleich mit den Individuen, die sich der Organisation anschließen. Er beschrieb das Phänomen der „Entgrenzung“: Die Organisation möchte mehr von der individuellen Seite um so noch mehr Leistung zu bekommen. Meist seien die Mitarbeiter jedoch nicht in der Lage entsprechende Grenzen zu setzen, was aber nötig sei, um langfristig die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.
Dr. Klaus-Dieter Hohr, Leiter der Personalentwicklung und Markus Schwemmle, Partner der Unternehmensberatung „system worx“ berichteten von Beispielen aus der Industrie, die für Humanität in Organisationen stehen.
Beate Weber als Mitglied im Weltzukunftsrat und berichtete in einer Plenumsdiskussion mit Dörthe Verres und Rebecca Wingels aus ihrem reichen Erfahrungsschatz als ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg. Besonders der Gedanke „Gestalten statt Verwalten“ habe Sie immer bewegt. Eine wesentliche Voraussetzung für Humanität sei die Fähigkeit, Probleme wahrzunehmen und sich auch immer wieder „empören“ zu können.
Der Tenor der Tagung war geprägt von der Tendenz zum Umdenken in der Arbeitswelt. Die Gegenbewegung zu einer fortschreitenden Dehumanisierung im Sinne von mehr Kreativität und Energie im Zeitalter der Globalisierung und steigendem Wettbewerbsdruck braucht Fantasie und neue Konzepte und sicherlich eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe.

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