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Wachsende Skrupel - Zwei Drittel der Deutschen gegen Schwarzarbeit

11.03.200810:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Aktuell lehnen mehr als zwei Drittel der Deutschen Schwarzarbeit als unmoralisch ab. Dies sind rund 20 Prozent mehr als noch vor vier Jahren, ergab eine Umfrage von Immowelt.de, einem führenden Immobilienportal.

Nürnberg, 11. März 2008. Steuerhinterziehungsdiskussion und wirtschaftlicher Aufschwung zeigen ihre Wirkung: Die Akzeptanz der Deutschen für Schwarzarbeit sinkt drastisch, ergab eine aktuelle Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de.

Knapp 70 Prozent lehnen derzeit die Beschäftigung vorbei am Fiskus als illegal und unmoralisch ab. Dieselbe Umfrage von Immowelt.de aus dem Jahr 2004 kam noch zu einem ganz anderen Ergebnis: Jeder zweite Deutsche offenbarte damals, er würde Schwarzarbeiter beschäftigen.

Mehr als ein Drittel der Befragten zeigte 2004 zwar Skrupel. Jedoch zwinge die finanzielle Situation sie dazu, Schwarzarbeiter zu beschäftigen, so die damalige Argumentation.

Aktuell ist der klamme Geldbeutel lediglich noch für rund ein Fünftel eine Entschuldigung, Aufträge auch ohne Rechnung zu vergeben.

Und als Kavaliersdelikt betrachten nur etwa elf Prozent der Befragten die unerlaubte Schwarzarbeit.


Die Umfrageergebnisse im Detail:

Auf die Frage: „Schwarzarbeit – eine Alternative? Deutsche Handwerkerstunden sind nicht gerade billig. Nicht legal, aber günstiger ist der Einsatz von Schwarzarbeitern. Ist das für Sie denkbar?“ antworteten:

- Nein, Schwarzarbeit ist illegal und unmoralisch.
2004: 43,8 Prozent / 2008: 67,1 Prozent

- Ja, denn ich sehe nicht ein, unnötig viel zu bezahlen. Außerdem handelt es sich um ein Kavaliersdelikt.
2004: 21,8 Prozent / 2008: 11,5 Prozent

- Ja, meine finanzielle Lage zwingt mich dazu. Ganz wohl ist mir dabei nicht.
2004: 34,4 Prozent / 2008: 21,4 Prozent

An den Befragungen nahmen je rund 1.200 Personen teil, die im Juli 2004 und im Februar 2008 auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.


Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.immowelt.de/ImmoweltAG/Presse/MitteilungDetail.aspx?cp=1&themeID=12&newsGuid=39F5B25A600648CD889D18C9ABB2C255

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