(openPR) Drei neue Diplom-Theologen an der PTH Benediktbeuern
»Wie Jesus den toten Lazarus aus dem Dunkel des Grabes in das Licht und in das Leben zurückgeholt hat, sollen Theologen durch ihre seelsorgliche Tätigkeit Menschen zu einem Leben in Fülle verhelfen.« Diese Botschaft stand im Zentrum des Gottesdienstes, der am Samstag, 8. März 2008, aus Anlass der Diplomfeier der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern stattfand. In seiner Predigt ging PTH-Rektor Professor Pater Dr. Lothar Bily SDB von den biblischen Lesungen zum fünften Fastensonntag aus, um den Absolventen ihre zukünftigen Aufgaben zu erläutern. Er ermunterte sie, ihr Leben an der befreienden Botschaft Christi auszurichten.
Nach der Heiligen Messe überreichte Pater Bily den drei Studierenden, die im vergangenen Wintersemester die Diplomprüfung bestanden hatten, ihre Urkunden. Dabei wies er darauf hin, dass es sich bei den diesjährigen Absolventen um Menschen handele, die jeweils einen ganz besonderen Weg zurückgelegt hätten. »Es kommt eben nicht nur auf die Quantität der Studierenden an, sondern auch auf die Qualität«, so der Rektor. Die frischgebackene Diplom-Theologin Johanna Brunner sagte in ihrer Dankesrede, dass sie und ihre Kommilitonen voll Zuversicht in die Zukunft blicken, zugleich aber ihre Zeit in Benediktbeuern voll Dankbarkeit in Erinnerung behalten würden.
Die aus Sankt Lorenzen im Südtiroler Pustertal stammende Johanna Brunner geb. Innerhofer (28) kam im Jahre 2000 zum Studium der Sozialen Arbeit nach Benediktbeuern. Gegen Ende dieses Studiums entschied sie sich, an der PTH die Katholische Theologie zu belegen. In ihrer Diplomarbeit, die von Professor Pater Dr. Peter Boekholt SDB betreut wurde, befasste sie sich mit der kirchlichen Ehevorbereitung. Vom 1. April an wird sie das Mädcheninternat der Ursulinenschwestern in Bruneck leiten.
Johannnes Grunert (70), der Senior unter den diesjährigen Absolventen, ist in Hirschberg in Niederschlesien geboren. Sein Erststudium an der Münchener Universität schloss er mit dem Titel eines Diplom-Handelslehrers ab. Anfang der 1960er Jahre belegte er außerdem einige Semester Philosophie in München. Rund 40 Jahre lang war er als Lehrer an Berufsschulen in Augsburg und Weilheim tätig. Als Ruheständler widmete er sich seit 2004 in Benediktbeuern der Katholischen Theologie. Seine von Professor Pater Dr. Josip Gregur SDB betreute Diplomarbeit hatte das Gottesdienstverständnis von Johann Michael Sailer und Friedrich Schleiermacher zum Thema.
Christopher Lang (29) aus Deining bei Neumarkt in der Oberpfalz nahm sein Studium der Katholischen Theologie im Jahre 1999 an der Universität Regensburg auf. Zum »Freisemester« kam er im Sommer 2002 nach Benediktbeuern, um hier die Möglichkeit zum »Doppelstudium« zu nutzen. In seiner von Professor Pater Dr. Karl Bopp SDB betreuten Diplomarbeit ging es um die Verantwortung der Kirche für Menschen mit Suchtproblemen. Inzwischen arbeitet er im Jugendwerk Birkeneck in der Nähe des Münchener Flughafens mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen. Für das Jahr 2010 hat er sich vorgenommen, eine Kinokirche zu eröffnen.













