(openPR) Durch die Zunahme immer resistenter werdender Bakterien steigt auch das Risiko einer nosokomialen Infektion. Normalerweise bedarf es ca. 100.000 Bakterien für eine Infektion. Bei Implantaten, älteren und immungeschwächten Personen reichen bereits 100 Bakterien um eine Infektion auszulösen. Jeder Mensch in einem OP Saal oder Eingriffsraum wie z. Bsp. beim ambulanten Operieren gibt ca. 1000 Bakterien pro Minute durch Atmen, Bewegen und Schwitzen an seine Umgebung ab. Die intraoperative Keimbelastung der Wunde und Instrumente steigt somit proportional mit der Dauer der Operation und der Personenanzahl im Eingriffsraum. Das ambulante Operieren darf dabei für den Patienten nicht mit einem höheren Infektionsrisiko verbunden sein als operative Eingriffe im Rahmen einer stationären Behandlung (§ 115 Abs.1/1 SGB V). Die bisherigen Raumlufttechnischen Anlagen sind jedoch sehr kostenintensiv und deshalb für viele ambulante OP Zentren nicht erschwinglich. In Schweden wurde nun ein mobiles Laminar Flow Gerät Toul entwickelt das die die Keimkonzentration im OP Feld und auf dem Instrumententisch um bis zu 95% reduziert. Dies wird erreicht durch die 'Schaffung einer ultrareinen Zone' mittels Filtrierung der Luft mit Schwebstoff Filtern. Diese Geräte werden in unmittelbarer Nähe des OP Feldes aufgestellt und werden somit nicht durch die OP-Leuchte noch das OP Team behindert. Die ultrareine Luft gelangt somit direkt zum OP-Feld und schützt außerdem die sterilen Instrumente vor einer erneuten Kontamination von Bakterien. Diese Geräte sind außerdem sehr preisgünstig da sie keinen Anschluss zur vorhandenen Klimatisierung benötigen.
Drastische Reduzierung von postoperativen Infektionen
Toul mobiler Laminar Flow ist in Schweden seit nunmehr über 6 Jahren im Einsatz mit hervorragenden Ergebnissen. In der Uniklinik Uppsala konnte man dank dieser neuen Technik die Infektionsrate drastisch senken. In der Klinik für plastische Chirurgie Plastikkirurggruppen Stockholm benutzt man dies Lösung seit nunmehr über 4 Jahren und hat es dank dieser Technik geschafft die Infektionsrate auf 0,52% zu bringen. In einigen orthopädischen Abteilungen hat man es sogar geschafft die Infektionsrate auf annähernd 'Null' zu bringen! Diese Technologie hilft dem ambulanten die Sicherheit im Op wesentlich zu verbessern zum Schutz des Patienten und ist außerdem sofort einsetzbar da keinerlei Installation notwendig ist.











