(openPR) Neue Praxisstudie des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes
Praktikable Wege zur Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie in den niedersächsischen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden zeigt die neue Praxisstudie des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Sie sieht Vereinfachungen und konsequent elektronische Abwicklung von Behördenangelegenheiten der Gewerbetreibenden aus dem In- und Ausland vor. "Wir haben damit die wesentlichen Vorbereitungen getroffen, und zwar unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung. Denn die Rathäuser werden auch künftig z.B. für die Gewerbemeldungen zuständig sein", erklärte Rainer Timmermann, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) heute in Hannover.
In gemeinsamer Arbeit mit der Gemeinde Seevetal (Landkreis Harburg) und der Stadt Gehrden (Region Hannover) haben der NSGB und die KTD Kommunaltreuhand Deutschland e.K. die Eckpunkte für die Anpassung der Geschäftsprozesse in den Gemeinden herausgearbeitet. Es sind organisatorische und informationstechnische Veränderungen in den Ämtern erforderlich. "Mit den Analysen und Empfehlungen der Praxisstudie können wir die konkreten Umsetzungsschritte durchplanen und die notwendigen Voraussetzungen schaffen", erklärte Gehrdens Bürgermeister Hermann Heldermann. Um die neuen Abläufe der Richtlinie entsprechend bis Ende 2009 einzurichten, bietet sich eine enge Zusammenarbeit der Gemeinden untereinander an. Bürgermeister Günter Schwarz, Seevetal: "Wir wollen unsere gut funktionierende Kooperation mit den Nachbargemeinden und mit dem Landkreis nutzen, um auch diesen wichtigen Entwicklungsschritt im eGovernment effizient gehen zu können".
Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund hat die Praxisstudie am 5. März auf der CeBIT in Hannover vorgestellt. Ab 6. März ist sie im Internet unter der Adresse www.umsetzung-dienstleistungsrichtlinie.de erhältlich.








