(openPR) In fünf weiterführenden Schulen in Essen startete jetzt das MUS-E Programm der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland, gefördert vom RWE-Konzern. Den offiziellen Startschuss für MUS-E sekundar gab es heute in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule.
MUS-E kann bei Jugendlichen einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung leisten. Das Programm stärkt und fördert in dieser Veränderungsphase die Kreativität und Ausdrucksfähigkeit der Schüler und trägt damit wesentlich zu deren Identitätsfindung bei. So wirkt MUS-E nicht nur dem Aggressionspotential in der Klasse entgegen, sondern gleichzeitig vielen Vorurteilen, die sich in Peergroups schnell verfestigen.
Bisher realisiert die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland das künstlerische Programm für Schulen in Europa bundesweit in 153 Grundschulen. Seit Februar wird MUS-E in Essen erstmals an weiterführenden Schulen umgesetzt. Außer der Gustav-Heinemann-Gesamtschule nehmen die Salzmannschule, das Gymnasium Alfred-Krupp-Schule, die Hauptschule an der Wächtlerstraße sowie die Frida Levy Gesamtschule an MUS-E sekundar teil. Möglich wurde dies durch die Förderung des RWE-Konzerns. "Als regionaler Energieanbieter tragen wir soziale Verantwortung. Das MUS-E Programm unterstützen wir besonders gerne, weil es die Kreativität und Phantasie der Schüler fördert", betonte Dr. Lothar Oelert, Niederlassungsleiter der RWE Rhein-Ruhr in Essen, zum Start von MUS-E sekundar in Essen.
MUS-E stärkt seit 1999 über die kontinuierliche Arbeit mit professionellen Künstlern gezielt die Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen, entfaltet ihre Kreativität und künstlerische Ausdrucksfähigkeit und fördert ihre soziale Kompetenz. Einmal pro Woche bestreiten Künstler aus Theater, Tanz, Musik und bildender Kunst zwei Schulstunden im Kernbereich des Unterrichts, unter Mitwirkung der Lehrer. Das Programm läuft über drei Jahre, um besonders nachhaltig zu wirken - mehr als 35.000 Kinder wurden so bereits „von der MUS-E geküsst“.
Die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland setzt MUS-E zurzeit in zehn Bundesländern um (Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt), im Herbst startet Bayern. Ziel der Stiftung ist es, MUS-E bundesweit zu realisieren und so die Vision ihres Stiftungsgründers Yehudi Menuhin - „MUS-E für alle Kinder“ – zu verwirklichen.
Die von dem berühmten Geiger und Humanisten 1999 gegründete Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland realisiert neben MUS-E weitere Programme und Projekte in sozialen und interkulturellen Lernfeldern sowie Qualifizierungsmaßnahmen für Künstler, Pädagogen und interessierte Laien.
Mehr Informationen zur Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland und zum MUS-E Programm finden Sie im Internet unter www.ymsd.de, zum Förderer RWE unter www.rwe.com, zur Gustav-Heinemann-Gesamtschule unter www.gustav-heinemann-gesamtschule-essen.de









