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Höhere Inlandsgewinnung senkt Importabhängigkeit

04.03.200810:55 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Höhere Inlandsgewinnung senkt Importabhängigkeit
Der Verbrauch an Primärenergieträgern konnte 2007 nach Berechnungen der AGEB zu mehr als 28 Prozent aus heimischen Ressourcen gedeckt werden. Insgesamt betrug die heimische Energiegewinnung 135 Mio. t
Der Verbrauch an Primärenergieträgern konnte 2007 nach Berechnungen der AGEB zu mehr als 28 Prozent aus heimischen Ressourcen gedeckt werden. Insgesamt betrug die heimische Energiegewinnung 135 Mio. t

(openPR) BERLIN/KÖLN. - Im vergangenen Jahr konnte Deutschland seine hohe Abhängigkeit von Energieimportenten leicht senken. Nach aktuellen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) stieg der Anteil inländischer Energiequellen am gesamten Energieverbrauch auf 28,5 Prozent. Die Importabhängigkeit sank von knapp 74 auf jetzt 71,5 Prozent. Die Gewinnung und Nutzung heimischer Energieträger erreichte 2007 eine Höhe von 135 Mio. t Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE), das waren knapp 5 Mio. t SKE oder 3,6 Prozent mehr als 2006.
Braunkohle führt inländische Energiegewinnung an
Mit Abstand wichtigster heimischer Energieträger ist die Braunkohle. Mit einer Jahresförderung von 180,4 Mio. t (55,0 Mio. t SKE) erreichte die Braunkohle einen Anteil von über 41 Prozent an der gesamten inländischen Energiegewinnung. Der Steinkohlenbergbau kam mit einer Förderung von knapp 22,2 Mio. t SKE auf einen Anteil von etwas mehr als 16 Prozent. Die Erdgasförderung erreichte eine Höhe von 18,4 Mio. t SKE, das entspricht einem Anteil an der inländischen Energiegewinnung von 13,6 Prozent. Mineralöl trug mit 3,7 Prozent zur inländischen Energiegewinnung bei. Wasserkraft, Windenergie und sonstige erneuerbare Energien kamen zusammen auf 23,3 Prozent.
Unterschiedliche Importquoten
Trotz der leicht gestiegenen heimischen Energiegewinnung bleibt Deutschland in erheblichem Maße auf die Einfuhr von Energieträgern angewiesen. Die höchste Importquote besteht mit über 96 Prozent beim Mineralöl. Der Erdgasverbrauch wird zu rund 83 Prozent durch Lieferungen aus dem Ausland gedeckt. Bei der Steinkohle beträgt der Importanteil infolge des kontinuierlichen Rückgangs eigener Förderung inzwischen rund 68 Prozent. Demgegenüber wird der Braunkohlenbedarf komplett aus der inländischen Gewinnung gedeckt. Unter Berücksichtigung des Aufkommens erneuerbarer Energieträger sinkt die Importabhängigkeit auf rund 72 Prozent. Wird angesichts der in Deutschland vorgehaltenen Brennstoffvorräte mit mehrjähriger Reichweite die Kernenergie als quasi-heimisch ebenfalls der inländischen Energiegewinnung zugeordnet, vermindert sich die Abhängigkeit des Landes von Energieimporten auf etwa zwei Drittel.
Ausführliche Informationen zur inländischen Energiegewinnung und zur aktuellen Energieverbrauchsentwicklung enthält der Bericht „Energieverbrauch im Jahre 2007“. Download unter www.ag-energiebilanzen.de in der Rubrik „Daten“.

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