(openPR) Die türkische Regierung verifizierte dieses Jahr im Regierungsprogramm den bereits 2004 verabschiedeten Strategieplan zur Reform des Elektrizitätssektors. Hauptschwerpunkte sind dabei die vollständige Privatisierung und Liberalisierung der Elektrizitätserzeugung und der Elektrizitätsverteilungsnetze in den kommenden vier Jahren, mit dem Ziel, den türkischen Elektrizitätsmarkt nach EU-Standard wettbewerbsfähig zu gestalten.
Dabei soll auch die Importabhängigkeit bei Erdöl und –gas stark reduziert werden, zugunsten neuer Wasserkraftwerke und einer verstärkten Nutzung von eigenen Braunkohlevorkommen in neuen, umweltverträglichen Kraftwerken. Darüber hinaus sieht ein Gesetzesentwurf die finanzielle Subventionierung von Investitionen für einen effizienteren Energieeinsatz in der Industrie vor. Mit dem Strategieplan plant die Türkei, ihre strategische Position als „Energiebrücke“ zwischen Abnahme– und Förderländern auszubauen.
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