(openPR) Tokio – Die größte Metropolregion der Welt
Frankfurt, 04.03.2008 – In dieser Woche beleuchtet das Immobilien-Beratungsunternehmen NAI apollo in Zusammenarbeit mit dem internationalen NAI-Netzwerk den Immobilienstandort Tokio.
Darin informiert das Unternehmen über die aktuellen Wirtschafts- und Immobilienmarktdaten sowie die Trends und erwarteten Entwicklungen der Hauptstadt Japans. Als wichtiges internationales Finanzzentrum ist Tokio Sitz mehrerer der weltweit größten Investmentbanken und Versicherungsunternehmen und dient als Drehscheibe für die japanische Transport-, Verlags- und Medienindustrien.
Hier die wichtigsten Daten zu Tokio im Überblick:
• Die Nachfrage nach Büro-, Einzelhandel- sowie gut gelegener Industrie- und Wohnflächen ist nach wie vor stark und führte zu einem Mietpreisanstieg in allen Sektoren, vor allem bei Einzelhandels- und Büroflächen. Die beständige Verfügbarkeit relativ zinsniedriger Finanzierungsmöglichkeiten stärkt außerdem die Märkte.
• Die starke Nachfrage an Büroeigentum der Klassen A und B treibt die Leerstandsraten nach unten und die Mieten nach oben, insbesondere im Zentrum von Tokio. Büroeigentum der Klassen A und B wird auch weiterhin mit niedrigen Nettorenditen gehandelt, da institutionelle Investoren – einschließlich der neuen JREITs – sehr stark vertreten sind. Bei steigenden Mieten nehmen die Investoren ein wesentlich geringeres Risiko auf sich und bleiben deshalb in ihren Abschlüssen weiterhin sehr aggressiv. Die niedrigen Zinsraten heizen ebenfalls die Nachfrage der Investoren an.
• Der Industriesektor in Japan ist im Hinblick auf Grundbesitzwertsteigerungen immer noch am schwächsten, insbesondere in den außerhalb liegenden Gebieten. Die Werte und Mieten haben sich jedoch letztendlich stabilisiert. Industrieimmobilien, die auch für andere kommerzielle Zwecke genutzt werden können, insbesondere für vorstädtischen Einzelhandel oder Wohnen, schneiden weitaus besser ab als solche, die nur auf den nächsten industriellen Nutzer warten können.
• Logistikunternehmen sind nach wie vor bei der Neugestaltung ihrer Vertriebsstellen im ganzen Land sehr aktiv und die Produktion siedelt sich vermehrt in Niedriglohngebieten und im Ausland an, insbesondere in China.
• Einzelhandelsflächen in Toplagen haben nach einem starken Anstieg von 2005 bis 2007 ihren Höchststand erreicht. Im Zentrum von Tokio haben einige exklusive Topstandorte in vier aufeinander folgenden Jahren eine Wertsteigerung verzeichnet. In den vorstädtischen Gebieten ist der Höchststand noch nicht überschritten; weiterhin übersteigt hier die Nachfrage der Großhändler bei weitem das Angebot an Lagerflächen. Generell entwickelt sich der japanische Einzelhandel von kleinen Familienunternehmen zu einem Sektor, der immer stärker von Verbrauchermärkten sowie nationalen und regionalen Einkaufszentren und Fachgeschäften dominiert wird.
Die englische Ausgabe der Global Spotlight mit einigen zusätzlichen Informationen kann auf der NAI apollo-Website im Research Bereich (http://www.nai-apollo.de/Default.aspx?tabid=4942) heruntergeladen werden.


