(openPR) Der Zugang zu Bildung und die Partizipation am sozialen und kulturellen Geschehen werden als Schlüsselmerkmale im Bereich der erfolgreichen Integration gesehen. Das imap Institut möchte in den kommenden Infomails gezielt Projekte und Förderinitiativen für den Bereich der Bildung und sozialen Einbindung von Migranten vorstellen. Beginnen möchten wir mit dem Programm „Integration junger Migranten“ der Robert Bosch Stiftung. Seit Herbst 2007 fördert die Stiftung praxisbezogene und lokal ausgerichtete Projektideen zur Integration von Migranten in Bildungs– und Freizeiteinrichtungen mit 5000,00€ für ein bis zwei Jahre.
Was wird gefördert?
Bei der Förderung stehen nicht nur der Erwerb oder die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse im Vordergrund. Wichtig ist der Robert Bosch Stiftung, dass in längerfristigen Projekten junge Migranten und deren Familien unterstützt werden, um insgesamt am sozialen und kulturellen Leben in Deutschland partizipieren zu können. Gleichzeitig zielt die Förderung auf die Migrantenselbstorganisationen (MSOs). Diese sollen für die Integrationsarbeit qualifiziert werden. Außerdem werden Projekte gefördert, die Zusammenarbeit zwischen deutschen Organisationen, Vereinen und Schulen intensivieren. Relevant ist für die Robert Bosch Stiftung, dass Deutsche und Migranten das Projekt mitgestalten, gezielte Elternarbeit bei Migranten erfolgt oder Migranten für ehrenamtliche Tätigkeiten gewonnen werden.
Wer kann Fördergelder beantragen?
Anträge können nicht nur von Kindergärten, KiTas oder Schulen gestellt werden. Auch deutsche Vereine und MSOs, Bürgerbüros, kommunale Initiativen oder Kirchengemeinden können Anträge auf Förderung stellen. Antragsfrist für neue Anträge ist der 31.07.2008, wobei vermutlich bis Mitte Oktober die Antragssteller über die Bewilligung informiert werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der website der Robert Bosch Stiftung unter http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/4581.asp.







