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Krefelds Ringer beenden Aufstiegsrunde zur zweiten Liga siegreich

02.03.2008 • 15:54 Uhr • Sport
Auch Sergej Blumenstein (rot) holte mit großem Kämpferherz einen Punkt für Germania. Foto: Marco Janaschek
Auch Sergej Blumenstein (rot) holte mit großem Kämpferherz einen Punkt für Germania. Foto: Marco Janaschek

(openPR) Nach dem 11 : 29 in der Hinrunde bei der KSG Ludwigshafen ist den Krefelder Ringern mit dem 25 : 14 Heimsieg im letzten Aufstiegskampf die Revanche gegen den Rheinland-Pfälzer Regionalligameister und Mitaufsteiger in die zweite Liga gelungen. „Dieser Erfolg war ganz wichtig für die Moral der Truppe“, freute sich Germanias Coach Willi Pesch. „Es war das verdiente Erfolgserlebnis in einer Aufstiegsrunde, in der wir uns gegen die ungewohnt starken Ringerstaffeln anfangs sehr schwer taten, dann aber zunehmend unsere Nerven im Griff hatten und von Begegnung zu Begegnung steigern konnten.“

Zur Pause rechnete am Samstag kaum einer der etwa 100 Zuschauer mehr mit einem Sieg für den NRW-Oberligameister, der nach dem Ausfall von Claudio Ingrassia, Maik Wilms und Tim Focken gleich mit dreifachem Ersatz antreten musste. 6 zu 14 lag Krefeld hinten nach kampflosen vier Punkten für Sanny Jansen und je einem Punkt durch Bernhard Andres und Sergej Blumenstein. Doch angefeuert von ihrem immer heiserer werdenden Trainer holten die Germanen unaufhaltsam auf. Vier Punkte gewannen Alexander Wagner und Waldemar Schäfer technisch überlegen, Manfred Grothe und Vitali Jeschke durch Aufgabe ihrer Gegner und Artur Schiller steuerte ein 3 zu 0 zum letztlich verdienten Gesamtsieg bei.

„Dieser Erfolg zeigt, dass wir nicht chancenlos sind, aber wir brauchen noch finanzielle Unterstützung, um unseren Kader gezielt für die im Herbst beginnende Zweitligasaison zu verstärken,“ hofft Germanias Boss Udo Fonger auf weitere Sponsoren, damit die unglaubliche Ringer-Erfolgsgeschichte mit dem Durchmarsch aus der sechsten in die zweite Liga binnen sechs Jahren kein abruptes Ende findet.

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