(openPR) Die wenigsten Menschen haben Verständnis für unehrliche Top-Manager. Über 80% befürworten eine harte Bestrafung im Fall Zumwinkel.
Bad Homburg. Die CC&C GmbH hat in den letzten Tagen 664 Männer und Frauen im Alter von 19-85 Jahren online nach ihrer Meinung zum Steuerskandal um den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post, Dr. Klaus Zumwinkel, befragt.
Wenig Mitleid in der Bevölkerung
82% der Befragten stimmen der Aussage zu, dass Zumwinkel „streng betraft werden sollte“, wenn sich die Verdachtsmomente erhärten. 60% sind ferner der Meinung, dass das „mögliche Strafmaß für solche Fälle nicht ausreichend ist“. Sie sprechen sich hier für „eine Verschärfung der Gesetze aus“. Dementsprechend fand der Gedanke, dass es „Top-Manager und Spitzenverdiener in Deutschland auch nicht leicht haben“, bei 2/3 der Teilnehmer keine Zustimmung.
Auch Vater Staat wird kritisiert
Trotz der Forderung nach harter Bestrafung für den Top-Manager beobachten die Bürger das Ermittlungsverhalten der Steuerbehörden kritisch. 60% finden es „sehr bedenklich, wenn die Behörden wirklich geheime Informationen auf konspirativen Wegen gekauft haben“.
Selbstkritische Töne?
„Zumwinkel hat nur im Großen gemacht, was viele andere im Kleinen auch machen oder, wenn sie Gelegenheit dazu hätten, machen würden.“ Immerhin 47% der Befragten stimmen dieser Aussage zu. Wen sie damit meinen und ob sie sich hier evtl. auch „an die eigene Nase fassen“, bleibt – aus nachvollziehbaren Gründen – unbeantwortet.








