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Abschreckungseffekt nach Steuerskandal um Zumwinkel wirkt noch

Bild: Abschreckungseffekt nach Steuerskandal um Zumwinkel wirkt noch

(openPR) Adresskauf der Regierung findet immer mehr Befürworter / Negative Einstellung zu betroffenen Banken wächst / Abschreckungswirkung fast ein Jahr nach dem Fall noch vorhanden

Frankfurt am Main, 22. Januar 2009 – Der Steuerskandal um Ex-Postchef Klaus Zumwinkel könnte eine nachhaltigere Abschreckungswirkung haben als allgemein angenommen. Noch elf Monate nach dem Skandal steigt die Zahl der vermögenden Anleger, die das Vorgehen der Regierung für zulässig erachten. Die Regierung hatte seinerzeit gestohlene Kundenadressen gekauft, um Steuersünder überführen zu können. Fanden im Juli letzten Jahres 51 Prozent der Spitzenverdiener das Verhalten der Regierung legitim, sind es im Dezember 2008 bereits 55 Prozent. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studienwelle des German Wealth Monitors (GWM) des Frankfurter Instituts für Markencontrolling BrandControl. Auch die betroffenen Banken leiden noch immer unter den Auswirkungen des Skandals: Fast jeder zweite der vermögenden Anleger sagt, dass seine Einstellung gegenüber den betroffenen Banken negativer geworden sei. Damit ist der Wert um 12 Prozentpunkte gegenüber Juli 2008 gestiegen. So vertrauen beispielsweise der LGT aus Liechtenstein 24 Prozent der Anleger nicht mehr. Unmittelbar vor dem Steuerskandal waren es nur 13 Prozent.



Die Studienergebnisse zeigen, dass die Steueraffäre auch heute noch in den Köpfen der Spitzenverdiener präsent ist – und das, obwohl der Fall fast ein Jahr zurückliegt und die Finanzkrise die aktuelle Medienberichterstattung beherrscht. „In den Medien hat der Fall Zumwinkel zum Ende des letzten Jahres wenig Aufmerksamkeit erhalten. Unter den vermögenden Anlegern ist er jedoch nicht vergessen“, stellt Dr. Harald Jossé, Geschäftsführer von BrandControl, fest. „Das Vorgehen der Regierung, gestohlene Adressen zu kaufen, findet zunehmend Akzeptanz bei ihnen.“ Für Jossé liegt die Schlussfolgerung auf der Hand: „Die Steueraffäre könnte eine nachhaltigere Auswirkung auf das Verhalten von potenziellen Steuersündern haben als bisher angenommen. Dass eine wachsende Zahl von ihnen den Adressenkauf befürwortet und gleichzeitig ihre Einstellung zu den Banken schlechter wird, deutet darauf hin, dass das Risikobewusstsein größer wird.“ Steuerrechtler sind dagegen der Meinung, potenzielle Steuersünder hätten ein kurzes Gedächtnis, daher habe der Fall Zumwinkel auf Dauer gesehen nur einen geringen Abschreckungseffekt.

Das Frankfurter Institut für Marketingcontrolling BrandControl befragt seit August 2006 zweimal jährlich 1000 Spitzenverdiener der Top drei Prozent der Einkommenspyramide, die über mindestens 100.000 Euro Jahreseinkommen verfügen und damit zur Zielgruppe des Private Banking und Wealth Management zählen. Neben dem Anlageverhalten und der Mediennutzung dieser Personen werden vor allem die Einstellungen zu den Banken, deren Reputation und das Vertrauen der Anleger in die verschiedenen Institute erfasst.

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