Im Streit um die Gesetzeskonformität hat heute das Bundesverfassungsgericht die Onlinedurchsuchung von Computern vorerst gestoppt. In seiner mündlichen Urteilserklärung erklärte der Vorsitzende Richter Papier das Gesetz zur Onlinedurchsuchung
in Nordrheinwestfalen als verfassungswidrig.
Um die Onlinedurchsuchung nun bundesweit durchzuführen, müssen umfangreiche Änderungen an den bisherigen Regelungen vorgenommen werden.
Sobald die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt wird die Datenschutz-Agentur.de ausführlich die daraus resultierenden Folgen analysieren und beurteilen.
Sicherlich werden die Initiatoren der Onlinedurchsuchung nachbessern um Ihr Vorhaben doch noch in die Tat umzusetzen. Bundestrojaner ade? Man wird sehen.
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Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat am 15. Januar 2008 zum Thema „Usenet und Urheberrechtsverletzung“ unter dem Aktenzeichen (Az: I-20 U 95/07) entschieden, dass Usenet-Provider nicht generell für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kunden verantwortlich gemacht werden können. Damit wurde ein früheres Urteil des LG Düsseldorf vom 23. Mai 2007 aufgehoben.
Usenet-Angebote werden damit als rechtlich neutrale Vermittlung zu Zugängen für Informationen aller Art bewertet. Dies ist insoweit interessant, da bekanntermaßen ja im Usenet vielfach urheber…
Mit der Speicherung von Suchanfragen und deren detaillierter Inhalte zusammen mit der IP-Adresse können diese Informationen zur Erstellung von Anwenderprofilen nach deren Interessen verwendet werden. Das Sammeln der sensiblen Daten wird den Suchmaschinen noch mehr erleichtert, wenn der Anwender weitere Dienste dieser Suchmaschinen, wie Blogs oder Email als auch Office-Programme in Anspruch nimmt.
Bei einigen Suchmaschinen können damit komplette und sehr umfangreiche Kommunikations-, Bewegungs- und Berufsprofile erstellt werden. Suchmaschinen…
… die Polizeibe-hörden, die über viel zu wenig qualifiziertes Personal verfügen, um sinnvoll im Internet und gezielt in Chatrooms zu ermitteln. Die Möglichkeiten einer Onlinedurchsuchung müssen auf den Bereich der Pädodelikte im Internet ausgeweitet werden! Das Strafmaß für das Herunterladen von sog. kinderpornographischen Bildern – tatsächlich handelt …
… Niedersachsen ist auch klar, dass die heute beginnenden Koalitionsverhandlungen gerade im Bereich der Inneren Sicherheit äußerst schwierig gestalten werden. "Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung und Internetsperren gehören wieder abgeschafft .Das muss in den Koalitionsverhandlungen nicht nur deutlich, sondern auch umgesetzt werden", fordert der …
Das Urteil zur Onlinedurchsuchung in Deutschland fällt, wie erwartet, zugunsten des Datenschutzes, und gegen die Überwachung, aus. [1]
Das Bundesverfassungsgericht genehmigt die Durchsuchung nur unter sehr strengen Auflagen.
Eine richterliche Genehmigung darf nur erfolgen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges …
Zum Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zu den heimlichen Onlinedurchsuchungen in NRW erklären der Vorsitzende der Mühlenkreis-Jusos Jens Hübsch und der stellv. Vorsitzende der Mühlenkreis-Jusos Jens Vogel:
Die Jusos Minden-Lübbecke begrüßen das Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zum nordrhein- westfälischen „Onlineschnüffelgesetz“ …
… Dokumente mit dem gesamten Wortlaut finden Sie unter folgenden Links auf dem Block von Netzpolitik.orghttp://netzpolitik.org/wp-upload/fragen-onlinedurchsuchung-BMJ.pdfhttp://netzpolitik.org/wp-upload/fragen-onlinedurchsuchung-SPD.pdf
Die Datenschutz-Agentur kann das bis jetzt geplante System der Online-Durchsuchung nicht für gut heißen. In den jetzt …
Umsetzung der Onlinedurchsuchung in NRW als verfassungswidrig beurteilt
Frankfurt/Main In seinem heutigen Urteil über die Verfassungsbeschwerde der Bürgerrechtlerin Twister (Bettina Winsemann) hat das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften im nordrheinwestfälischen BKA-Gesetz zur Onlinedurchsuchung als verfassungswidrig bezeichnet. Dabei definierte …
… kleines Stück stärker überwacht. Angefangen mit Rasterfahndung, welche nie angewendet wurde, jedoch als unverzichtbar bewertet wurde, über Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung, immer stärkere Videoüberwachung hin zum Sicherheitspolizeigesetz, das die Rechtsstaatlichkeit im Eilverfahren aufgelöst hat.
Bei der Kennzeichenerfassung sollen gestohlene …
… des HSOG sehen wir skeptisch. Wir JuLis sprechen uns weiterhin gegen die Einführung von Kennzeichenlesegeräten aus und erinnern die FDP an ihren Beschluss gegen die Onlinedurchsuchung bei der Umsetzung der Quellen-TKÜ.“
Erfreut zeigte sich SILKEN über den Leitantrag zum Liberalismus: „Wir JuLis hoffen, dass sich die FDP mit dieser Grundsatzdebatte auf …
… Quellen-TKÜ - eine Überwachung der IP-Telefonie. Hierbei lässt man den Ermittlungsrichter bewusst im Unklaren darüber, dass die eingesetzte Software zusätzlich auch eine Onlinedurchsuchung durchführt, für die es evident keine Rechtsgrundlage gibt. Der Ermittlungsrichter stellt in seinem Beschluss sogar ausdrücklich klar, dass eine Übertragung von Daten …
… Forderungen:
* Stopp der Totalprotokollierung von Telefon, Handy, Email und Internet (Vorratsdatenspeicherung)
* Stopp der Planungen zur geheimen Durchsuchung von Computern (Onlinedurchsuchung)
* Stopp der Videoüberwachung öffentlicher Räume
* Stopp der biometrischen Erfassung unbescholtener Bürger
* Keine Einrichtung zentraler Datenbanken …
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