(openPR) Caracas – Rekordbrechende Ölpreise treiben Investments voran
Frankfurt, 19.02.2008 – In dieser Woche beleuchtet das Immobilien-Beratungsunternehmen NAI apollo in Zusammenarbeit mit dem internationalen NAI-Netzwerk den Immobilienstandort Caracas.
Darin informiert das Unternehmen über die aktuellen Wirtschafts- und Immobilienmarktdaten sowie die Trends und erwarteten Entwicklungen der Hauptstadt von Venezuela. Caracas liegt etwa 920 Meter hoch im Sattel des Ávila-Gebirgszuges, der das Tal vom karibischen Meer trennt und ist das Finanz- und Industriezentrum des Landes.
Hier die wichtigsten Daten zu Caracas im Überblick:
• Caracas ist ein regionales Zentrum für den Warenvertrieb. Die hohe Bevölkerungsdichte ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Großeinzelhandelsmärkte, die das am schnellsten wachsende Handelsegment der Region ausmachen.
• Die Ölpreise sind der Hauptantrieb der venezolanischen Wirtschaft und dank der Rekordpreise Ende 2007 sind die Aussichten für den Investitionsmarkt sehr gut. Neben den hohen Ölpreisen sind es Venezuelas strategische Position, die Reduzierung der hohen Arbeitslosigkeit und eine länger als erwartete politische Stabilität, welche die Venezolaner glauben lassen, dass das Land auch weiterhin einer Erholung entgegengeht.
• Venezuela durchläuft momentan den Aufnahmeprozess zum Mitglied von Mercosur, einer lateinamerikanischen Handelszone, zu der Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay und Chile gehören. Wir gehen davon aus, dass die Zugehörigkeit zu dieser Handelszone sowie die exzellenten Beziehungen Venezuelas zu Brasilien und den Andenstaaten, in den kommenden Jahren zu einem kräftigen Auftrieb des venezolanischen Handels führen werden.
• Der Büromarkt in Caracas hängt von ausländischen Unternehmen ab und hat sich ausgedünnt. Kauf- und Mietpreise in US-Dollar sind seit ihrem Tief in 2003 stetig gestiegen. Der Bau neuer Projekte hat zwar bereits begonnen, aber die Flächen werde erst Mitte 2008 auf dem Markt zur Verfügung stehen. Der Leerstand ist sehr niedrig und die Preise sind entsprechend gestiegen. Es wird davon ausgegangen, dass auch 2008 die Preise weiter steigen werden, da es einen Angebotsrückstand an Flächen gibt.
• Der Produktionssektor in Venezuela war seit 1999 rückläufig, hat sich aber 2007 wieder verbessert und es wird erwartet, dass er 2008 weiter zulegen wird. Die Preise für Großlagerflächen und Produktionsanlagen haben sich erholt. Dieser Bereich wird von den Plänen der Chavez-Regierung profitieren, die die Arbeitslosigkeit durch die Entwicklung des Produktions-, Bau- und Landwirtschaftssektoren senken möchte.
• Venezuelas Markt für Einkaufszentren verzeichnet ein eindrucksvolles Wachstum. Der Großteil der Einzelhandelsflächen in den örtlichen Einkaufszentren ist Eigentum einzelner Unternehmen. Es gibt Bestrebungen, professionellere und effizientere Wege für die Verwaltung und Vermarktung der landesweiten Einkaufszentren zu finden.
Die englische Ausgabe der Global Spotlight mit einigen zusätzlichen Informationen kann auf der NAI apollo-Website im Research Bereich (http://www.nai-apollo.de/Default.aspx?tabid=4942) heruntergeladen werden.


