(openPR) Flexibilität ist das Zauberwort des globalen Kapitalismus. Der Arbeitnehmer muss ständig bereit sein für Veränderungen. Richard Sennetts streitbares Buch zeigt, wie der ständige Zwang zum Neuen den Menschen deformiert. Beruf, Wohnort, soziale Stellung, Familie — alles ist den zufälligen Anforderungen der Ökonomie unterworfen, das eigene Leben wird zum ziellosen und undurchschaubaren Stückwerk. Sein Fazit: »Eine Gesellschaftsordnung, die das Bedürfnis des Menschen nach Stabilität so sehr vernachlässigt, kann nicht von Bestand sein.«
Horst Grenz, Leiter des Flensburger Instituts50plus: Wir müssen diesen Wandel zur Kenntnis nehmen und lernen mit ihm umzugehen. Das Motto der Zukunft heißt: »Nichts Langfristiges«!
Das gilt für Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld, für Familie, Freizeit und Konsumwelt. Persönliche Erfahrung und Routine zählt nicht mehr, Flexibilität wird in allen Lebensbereichen vorausgesetzt, moderne Arbeitsformen und gesellschaftliche Verhältnisse sind nur schwer zu durchschauen. Im Dialog der Generationen muss es wohl heißen: Welchen Pfad sollen unsere Kinder gehen? Weitere Informationen: Institut50plus www.institut50plus.de und www.berlinverlag.de












