(openPR) Ehemalige Studierende in hohen Ordensämtern
Der Generalobere der Salesianer Don Boscos, Pater Dr. Pascual Chávez SDB, hat zu Beginn des Jahres Pater Rudolf Osanger SDB (57) zum neuen Provinzial der österreichischen Provinz ernannt. Am 15. August 2008 wird er als Nachfolger von Pater Dr. Franz Wöß SDB sein Amt antreten. Osanger, der aus Niederösterreich stammt, hatte in Benediktbeuern das Doppelstudium (Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule [PTH] und Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule [KSFH]) erfolgreich absolviert. Derzeit leitet der Ordensmann, der Pfarrer, Sozialpädagoge und (geistlicher) Liedermacher zugleich ist, die Jugendbildungsstätte »Don Bosco Haus« in Wien.
Nicht nur bei den Salesianern, sondern auch in anderen Ordensgemeinschaften sind ehemalige Benediktbeurer Studierende in leitenden Positionen tätig. Allen voran die Benediktiner, bei denen 2006 gleich drei ehemalige Hörer von Benediktbeuern zum Abt geweiht wurden: Pater Michael Reepen OSB (48) zum Abt von Münsterschwarzach (Bistum Würzburg) und Pater Anastasius Reiser OSB (43) zum Abt von Peramiho (Tansania), die beide das Aufbaustudium in Jugendpastoral an der PTH absolviert hatten. Außerdem Pater Johannes Perkmann OSB (39) zum Abt von Michaelbeuern (Diözese Salzburg), der in Benediktbeuern sowohl Soziale Arbeit an der KSFH als auch Theologie an der PTH studiert hatte.
Ähnlich zeigt sich das Bild in den Frauenorden: Die Franziskanerinnen von der Ewigen Anbetung in Schwäbisch Gmünd wählten im September 2007 mit Sr. Regina Waibel OSF (56) eine ehemalige Benediktbeurer Studierende als Generaloberin an ihre Spitze. Sr. Regina hatte an der KSFH das Diplom in Sozialpädagogik erworben und an der PTH den Aufbaukurs für Religionspädagogik erfolgreich absolviert. Bereits seit August 2003 ist Sr. Anita Heimerl OSF (60), ebenfalls ehemalige Studentin der Sozialpädagogik an der KSFH in Benediktbeuern, Generaloberin der Franziskanerinnen von Aiterhofen (Diözese Regensburg). Und im August 2007 wurde Sr. Franzeska Moser (67) zur Generalvikarin und damit zur Stellvertreterin der Generaloberin der Erlöserschwestern in Würzburg gewählt. Sie studierte in Benediktbeuern Sozialpädagogik an der KSFH und absolvierte den Aufbaukurs für Religionspädagogik an der PTH.
Diese »Bilanz« der letzten Jahre macht deutlich, dass Benediktbeuern mit seinen beiden Hochschulen die Studierenden auch für leitende Tätigkeiten qualifiziert. Dessen sind sich offensichtlich auch und gerade die Ordensgemeinschaften bewusst.
(Text: Barbara Waldmann)













