(openPR) Zum Börsenschluss am Montag stieg der Ölpreis über die 94$ Marke, als gemeldet wurde, dass es zum Ausfall der Raffinerie der Valero Energy Corp in Delaware, bedingt durch Spannungsprobleme, kam. Nach Wiederinbetriebnahme der Raffinerie normalisierte sich der Preis jedoch wieder.
Mittlerweile bewegt sich der Rohölpreis der Sorte Brent bei 93$ pro Barrel (159 Liter) bei Auslieferung im März. Dies bedeutet einen leichten Rückgang der Ölpreise um 0,50$ gegenüber dem Vortag.
Trotz derzeitigen Raffinerie Problemen stiegen die Bestandsdaten für Benzin und Rohöl. Jedoch sank der Bestand an Mitteldestillaten wie zum Beispiel Heizöl nicht zuletzt durch den Einzug kalten Wetters im Norden der USA.
Weiterhin wirken die unsichere Situation im Irak, die Rebellenangriffe in Nigeria und die nuklearen Ambitionen im Iran immer noch für hiesigen Preisanstieg.
Noch abzuwarten ist das Ergebnis der Androhung eines „Ölembargos“ des venezolanischen Präsidenten gegenüber der USA. Chávez droht mit dem Export-Stopp von Rohöl in die USA. Der Expertenmeinung nach kann man jedoch ausschließen, dass es tatsächlich zu einem solchen Embargo kommt. Auf kurze Sicht wirken eher die bestehende Immobilien- und Kreditkrise in den USA und die damit verbundene Rezessionsangst.
Sollte der Winter sich mildern und keine weiteren Krisenherde auftauchen, kann in nächster Zeit von einer Kaufgelegenheit gesprochen werden, da die Rezessionsangst in den USA stark reduzierend auf die hiesigen Ölpreise wirkt. Diese Spekulation können sich jedoch nur Kunden mit einem entsprechenden Heizölvorrat erlauben.













