(openPR) »Und die Großeltern heute? Eine Frau, die zwischen vierzig und sechzig zum ersten al Großmutter wird, trägt keinen Stehkragen und keine Tracht. Sie fühlt sich nicht geschlechtslos und befindet sich nicht am Lebensende, sondern bewegt sich mittendrin. Manchmal wird sie mit der Mutter des Enkelkindes verwechselt. Und dennoch: Leicht hat es die moderne Großmutter nicht. Denn sie fügt sich selten heiter und gelassen in eine vorgefertigte Großmutterrolle.
Und die Großväter? Es ist Zeit, sie zu entdecken. Zeit, dass sie sich selbst finden. »Du Opa«, sagt die kleine Cheryl, »nimm deine Rolle an. Egal, wie du dich fühlst. Jünger oder älter, darauf kommt es nicht an. Sei mein Großvater. Es ist gar nicht schwer. Lerne die Alternative des Lebens. Komm mit in meine kindlichen Traumwelten«, so Doris Weber in der Zeitschrift Publik Forum Extra »Großeltern & Enkel«.
Horst Grenz, Leiter des Flensburger Instituts50plus: Die Beiträge dieses Sonderheftes laden ein zur Selbstbesinnung und Standortbestimmung , zeigen Handlungsperspektiven und ermutigen zur aktiven Teilhabe, so zum Beispiel als Leih-Oma oder Leih-Opa. Entsprechende Beispiel finden wir heute in vielen Teilen Deutschlands.
Siegfried von Kortzfleisch formuliert in seinem Themenbeitrag: »Großeltern bieten nicht das Elementare, Alltägliche, vielmehr das wunderbar Überflüssige, den menschlichen Luxus. Großeltern überhaupt sind ein Luxus, den das gute Leben dieser Tage den Enkeln schenkt.«
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