(openPR) Zur Eröffnung der Börse am frühen Vormittag erhöhte sich der Preis für Rohöl der Sorte Brent um mehr als 1,5 $ auf 89,50 $ pro Barrel (159 Liter). Verursacht wurde dies vor allem durch den starken Preisverfall des Euros, welcher sich mittlerweile wieder auf 1,45 $ eingepegelt hat.
Ist der vor Tagen eingeleitete Abwärtstrend durchbrochen worden?
Experten zu Folge habe dieser kurzfristige Preisschub unter anderem mit erneuten Anschlägen auf Ölförderstellen in Nigeria und sogenannten Shortabdeckungen über das Wochenende an Roh- bzw. Heizöl zu tun.
Sollte der Preisverfall des Euros kurzfristiger Natur sein, könnte sich der Ölpreis wieder auf das alte Niveau einpegeln, da sich die wirtschaftliche Lage in den USA noch nicht merklich besserte.
Preistreibende Faktoren sind nicht zuletzt die noch bestehenden geopolitischen Krisenherde im Iran und Nordirak, die in den USA für die nächsten Tage angesagt Kaltwetterphase und die Reduzierung der Fördermengen um 130.000 Barrel pro Tag auf Grund von Pipeline Lecks.
Sollten jedoch keine neuen Krisenherde aufbrechen, könnten die preissenkenden Argumente bald wieder die Überhand gewinnen und somit für moderatere Preise sorgen. Diesen Moment abzuwarten, können sich aber nur Verbraucher mit einem entsprechenden Heizöl-Vorrat erlauben.













