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Heizölpreis - Abwärtstrend vorerst gestoppt

17.09.200816:50 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Heizölpreis - Abwärtstrend vorerst gestoppt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt

(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Nach der Finanzmarktkrise am Montag und einem nicht viel besseren Dienstag stoppte der starke Abwärtstrend der Rohölpreise heute. Die US-Notenbank entschied sich zwar gegen eine Senkung des US-Leitzinses, aber durch die Rettung des Versicherungskonzerns AIG durch die US-Notenbank wurden die Notierungen gestützt und zogen im Tagesverlauf wieder an. Nichtsdestotrotz gilt der Abwärtstrend nicht als beendet, denn erst am Montag waren die Ölnotierungen auf die tiefsten Werte seit Februar gesunken. Richtungweisend für den Markt könnten für diese Woche noch die heute Nachmittag veröffentlichten US-Bestandsdaten sein. Insgesamt dämpft aber weiterhin die schwache Ölnachfrage aus China, Europa und den USA.

Der Abwärtstrend im deutschen Heizölmarkt wurde heute erst einmal gestoppt, nachdem es zu Beginn dieser Woche in großen Sprüngen abwärts ging. Erst gestern fiel das Preisniveau auf den Stand von Ende April diesen Jahres zurück. Die BRENNSTOFFSPIEGEL-Redaktion ermittelte heute einen Anstieg gegenüber Vortag in Höhe von bundesdurchschnittlich rund 1,00 Euro pro 100 Liter. Mit Preisen knapp über der Marke von 82 Euro pro 100 Liter (beim Kauf einer 3000 Literpartie Heizöl EL) liegen die Bezugskosten aber weiterhin deutlich unter dem Jahreshoch von Mitte Juli und die rechnerische Gesamtdifferenz liegt noch immer bei rund 500 Euro.

Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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