(openPR) Dass die Lebenserwartung kontinuierlich ansteigt, hat sich seit langer Zeit herumgesprochen. Dass ältere Menschen ihr Leben immer aktiver gestalten, teilweise sogar um die Welt reisen und bis ins hohe Alter unabhängig bleiben möchten, ist erst in den letzten Jahren zu Banken und Versicherungsgesellschaften durchgedrungen. Insbesondere die Sicherstellung der eigenen Unabhängigkeit im Alter hat bei der erfahrenen Generation eine hohe Priorität. Doch geeignete Absicherungsprodukte waren eher die Ausnahme.
Inzwischen hat sich aber einiges getan: Um die eigene Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu gewährleisten, wurden in den letzten Jahren verschiedene Produkte entwickelt: Generation 50 Plus, Unfall-Aktiv, Senioren-Unfallversicherung - der Einfallsreichtum der Versicherungsunternehmen bei den Policennamen ihrer speziellen Unfallabsicherungsprodukte für die Personengruppe 50plus ist enorm.
Enorm sind auch die Leistungsunterschiede dieser Art der "Senioren-Unfallversicherung" im Vergleich zu herkömmlichen Unfallversicherungstarifen. Während bei den Standardverträgen meist eine Kapitalleistung oder eine Unfallrente gezahlt wird, bieten die Spezialpolicen für Personen ab dem 50. Lebensjahr zusätzlich besondere Assistance-Leistungen an, welche die Unabhängigkeit der Kunden sicherstellen und sie vor einer "Abschiebung" in ein Heim schützen soll. Zu diesen Assistance-Leistungen zählen etwa die Organisation eines Menüservice, die Reinigung der Wohnung und der Wäsche, die personelle Unterstützung bei Behördengängen oder die Installation einer Hausnotrufanlage. Gute Verträge bieten diese Hilfeleistungen nach einem Unfall vom ersten Tag und bis zu sechs Monate auf Kosten der Versicherungsgesellschaft an - auch wenn keine bleibenden körperlichen Beeinträchtigungen abzusehen sind. Dies ist ein entscheidender Vorteil zur Pflegeversicherung. Diese greift in der Regel erst, wenn die Pflegebedürftigkeit länger als sechs Monate andauert.
"Im Grunde ist diese Art der Unfallversicherung mit Hilfeleistungen für jede Person ab 50 sinnvoll, die bei einem Unfall nicht auf die Hilfe von Verwandten oder Freunden angewiesen sein will oder kann und in den eigenen vier Wänden bleiben will. Irreführend ist oft der Name Seniorenversicherung. Viele Personen über 50 sehen sich noch lange nicht als Senior und schrecken daher zurück, obwohl das Produkt an sich sehr gut ist", erklärt Versicherungskaufmann Karsten Werksnies. Die meisten Unfälle bei Personen im zunehmenden Alter passieren nicht im Straßenverkehr sondern im eigenen Haushalt. Nur die Wenigsten aber können nach einem Sturz und einer daraus resultierenden Gesundheitsbeeinträchtigung die benötigten Kosten für das Pflegepersonal oder eine Haushaltshilfe über mehrere Wochen selbst aufbringen und sind dann auf die Unterstützung durch die Familie angewiesen. Sollte dies nicht möglich sein, könnte als Ausweg der Gang ins Heim bleiben… " Eine Variante, die meist nicht gewünscht wird.
Bei der Auswahl des passenden Tarifes sollten Interessenten in jedem Fall die Leistungsbeschreibungen genau unter die Lupe nehmen. Gerade im höheren Alter sind Oberschenkelhalsbrüche keine Seltenheit. Einige gute Tarife haben deshalb den Oberschenkelhalsbruch ausdrücklich als mitversichert eingeschlossen. Empfehlenswert sind auch solche Anbieter, die bei Unfällen zahlen, die der Kunde auf Grund von Herzinfarkten oder Schlaganfällen erleidet. Ansonsten könnte man bei einem Sturz nach einem Herzinfarkt leer ausgehen. Im Gegensatz zur Privaten Krankenversicherung sind auch Kunden mit Vorerkrankungen oft noch ohne Beitragszuschlag versicherbar. Gute Tarife stellen eine sinnvolle Lösung dar, um die Unabhängigkeit im Alter sicherstellen zu können.
Weitere Informationen zum Unfallschutz mit Hilfeleistungen erhalten Sie auf www.unfall.konzept55plus.de .








