(openPR) Wirtschaftsspitzen und Politiker im Gespräch mit business-on.de
-„8 Antworten zu 2008“
- Vielversprechende Prognose
- Frankfurts OB Petra Roth: „Bis Ende nächsten Jahres fast 20.000 zusätzliche Stellen“
Rhein-Main, 6. Februar 2008 - Die Zeichen stehen gut für das Jahr 2008 in der Rhein-Main-Region. Dies fand business-on.de/rhein-main, das regionale Online-Wirtschaftsportal, in Gesprächen mit führenden Vertretern aus Wirtschaft und Politik heraus. Die Einschätzungen der Unternehmen in der Region fallen ebenso positiv aus wie die der Politiker.
So geht die Fraport AG beispielsweise davon aus, dass der Aufwärtstrend in der Luftverkehrswirtschaft anhalten wird: „Bis 2020 ist weltweit mit einer Verdoppelung des Luftverkehrs zu rechnen“, meint Prof. Dieter Weirich, Leiter Unternehmenskommunikation der Fraport AG. Dabei übersteige die Nachfrage nach Slots das Angebot schon heute bei weitem. Bis zum Ausbau des Flughafens heißt es daher: „Kapazitäten optimal ausnutzen, Ausbau vorantreiben, neue Geschäftsfelder entdecken und das internationale Geschäft forcieren,“ so Weirich.
Auch die Hotellerie gibt sich optimistisch. „Wir sehen einem sehr positiven Jahr 2008 entgegen, durch mehrere Großveranstaltungen, die bereits fest in den Büchern sind. Auch die Messen haben schon einen sehr guten Zuspruch“, erklärt Jens-Marten Schwass, geschäftsführender Direktor des Kempinski Hotels Gravenbruch Frankfurt im Interview.
Im Verlagswesen hofft man ebenfalls auf Wachstum, wenngleich etwas später im Jahr: „Die Verlagsbranche reagiert meist etwas verzögert auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung“, meint B3-Verleger Norbert Rojan. „Ich gehe daher davon aus, dass sich die Buchbranche erst in der zweiten Hälfte 2008 positiver entwickeln wird und an dem verbesserten Konsumklima partizipieren kann. Für unseren Verlag gehen wir von einer weiterhin überdurchschnittlichen, positiven Entwicklung aus.“
Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Region leistet auch Dr. Hartmut Schwesinger, Geschäftsführer der FrankfurtRheinMain GmbH.
Er hat es sich mit seinem 18 Mitarbeiter starken Team zur Aufgabe gemacht, die gesamte Region international zu vermarkten und Unternehmen, die über eine Ansiedlung in Europa nachdenken, für die Region Rhein-Main zu begeistern. Nach den Stärken des Standortes befragt, gerät der Marketingmann ins Schwärmen: „Es gibt wahrscheinlich keine andere Region, in der internationales Finanzwesen, technische Kompetenz, High-Tech-Produktion und Forschung so dicht gebündelt sind.“
Eine Meinung, die auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt
Petra Roth teilt: „Kaum eine Region in Europa begeistert durch ihre Zentralität, ihre Vernetzung, ihre Kundennähe und Vielfalt so wie Frankfurt Rhein-Main.“ Sie sei gleichzeitig unter anderem internationale Verkehrsdrehscheibe, führendes Finanzzentrum, moderner Industriestandort, globaler Messe- und Handelsplatz und biete dazu Lebensqualität, Internationalität, Offenheit und Zukunftsorientierung. Petra Roth erwartet, „dass in der Region Frankfurt Rhein-Main bis Ende nächsten Jahres fast 20.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Stellen geschaffen werden.“ Beschäftigungsmotor der Region bleibe dabei weiterhin der Dienstleistungssektor. Da das Wachstum dieses Jahr aber auf breiteren Füßen stehe, sei zu erwarten, dass auch das produzierende Gewerbe seinen Anteil zum Beschäftigungswachstum beitrage.
Die vollständigen Interviews sind unter
http://rhein-main.business-on.de/interviews.html abrufbar.













