(openPR) Nach den jüngsten Skandalen um den Online-Buchhändler Amazon, hat das regionale Wirtschaftsportal Business-on.de aufdecken können, dass Amazon über Jahre hinweg sorglos mit den Rufnummern seiner Kunden umgegangen ist.
Kunden-Rufnummern in Zahlenreihe versteckt
Kunden-Rufnummern wurden von Amazon in einer Zahlenreihe auf dem Paket eingebettet und konnten so innerhalb der gesamten Lieferkette jederzeit von Mitarbeitern des Unternehmens, Zeitarbeitskräften, von Mitarbeitern von externen Logistikunternehmen und Zustellern eingesehen werden. Auch im Treppenhaus abgelegte oder aus dem Briefkasten herausragende Amazon-Pakete konnten Dritten anhand ihres Etiketts aufschlussreiche Informationen über den Empfänger liefern.
Kunden nicht auf Veröffentlichung hingewiesen
Das Unternehmen beruft sich zwar in seiner Datenschutzerklärung darauf, dass sich auch externe Partner von Amazon an die Datenschutzgesetze halten müssten, jedoch hat der Online-Buchhändler mit dieser Verfahrensweise über Jahre hinweg einen Sonderweg beschritten. Andere Versandhändler veröffentlichten die Telefondaten ihrer Kunden nicht auf ihren Paketen. Auch waren etlichen Personen Kundeninformationen zugänglich, die für die Erledigung ihrer Arbeit überhaupt nicht notwendig waren. Pikanter Weise gelangten auf diesem Wege auch die geheimen Telefonnummer von Amazon-Kunden an die Öffentlichkeit. Kunden mit einer Geheimnummer dürften aber kaum deren Veröffentlichung gewünscht haben. Das Unternehmen hat seine arglosen Kunden auf die Veröffentlichung ihrer Rufnummern nicht hingewiesen. Wie Business-on.de recherchieren konnte, hat Amazon diese Praxis zum Jahresanfang 2009 eingestellt. Seitdem befinden sich keine Kunden-Rufnummern mehr auf den Pakten des Buchhändlers.
Zur Meldung:
http://weser-ems.business-on.de/online-buchhaendler-amazon-ging-sorglos-mit-rufnummern-seiner-kunden-um_id3969.html











