(openPR) P4M ernennt die Firma Xin Net Technology Corporation zum „Schwarzen Schaf“ des Monats Januar
München, 30. Januar 2008 - Ob Laptops, Drucker oder Kameras – die chinesische Firma Xin Net Technology Corporation bietet elektronische Geräte im Internet zu Schnäppchenpreisen an. Doch wie P4M gemeldet wurde, entpuppte sich der Kauf eines scheinbar günstigen Angebots als teurer Reinfall. Die bestellte und bereits bezahlte Ware kam nie beim Kunden an und sein Geld sah er auch nicht wieder. Dies veranlasste die P4M InternetAgenten, der chinesischen Firma den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Januar zu verleihen.
Wie Recherchen von P4M ergaben, ändert die Firma Xin Net Technology Corporation in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen ihre Webadresse. Neben dem Verkauf auf ihrer Homepage bietet der Online-Händler auch über eBay Produkte an und verschickt Werbe-E-Mails an die Nutzer. In einem Fall, der P4M gemeldet wurde, bestellte ein User auf der Seite ebusiness-sell.com einen Laptop für 510 Euro inklusive Versandgebühren. Auf den ersten Blick schien es ein echtes Schnäppchen zu sein. Auf Anfrage wurde ihm zudem mitgeteilt, dass er auch keine Zollgebühren zahlen müsse, da die Ware als Geschenk verschickt werde. Doch weit gefehlt: Der betroffene Käufer wurde einige Tage später benachrichtigt, dass das Laptop doch beim Zoll gelandet sei und er daher zusätzlich 234 Euro zahlen müsse. Ansonsten würde er seine Ware nicht erhalten. Da eine Zahlung per Paypal nicht möglich war, überwies er das Geld direkt. Daraufhin wurde es still auf Seiten des Anbieters und der Kunde erhielt weder den bezahlten Laptop noch sein Geld, insgesamt 750 Euro, zurück. Die Internetseite, die zum Zeitpunkt dieser Meldung bereits inaktiv war, befindet sich zu Recht auf der Liste der größten chinesischen Betrüger.
„Gerade bei ausländischen Anbietern raten wir Verbrauchern vorsichtig zu sein, da scheinbar preiswerte Angebote aus dem Ausland, z.B. aus Asien oder Osteuropa, unter Umständen Einfuhrumsatzsteuern nach sich ziehen, die häufig nicht explizit erwähnt werden – wie auch in diesem beschriebenen Fall“, sagt Hubert Neuner, einer der beiden P4M-Geschäftsführer.
Bei ihrer Recherche sind die InternetAgenten außerdem auf das Forum bonsaisources.com gestoßen, das von derselben Firma betrieben wird. Auf dieser Seite veröffentlichen Nutzer unter anderem Links zu „kostenfreien“ Sexvideos.
Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:
Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und Betrugsmaschen im Internet zu warnen, haben die InternetAgenten von P4M im April 2006 die Initiative „Das Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen die P4M-InternetAgenten monatlich die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus. Dazu wählt P4M aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den frechsten Fall aus und ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury namhafter Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“. Veröffentlicht werden die Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.
Verbraucher und Unternehmen können P4M ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse
schicken. Weitere Informationen gibt es unter www.das-schwarze-schaf.com.












