(openPR) VDP begrüßt Erweiterung des Meister-Bafögs / Erwachsenenbildungsgesetz gefordert
Frankfurt am Main - Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP) begrüßt die Pläne des Bundesbildungsministeriums, im Rahmen der Qualifizierungsinitiative das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) noch in diesem Jahr zu erweitern und die Finanzierung zu erhöhen: „Der finanzielle Ausbau und die Erweiterung des so genannten Meister-Bafögs sind positive Signale in der Debatte um die Verbesserung der Bildungschancen junger Menschen“, kommentiert VDP-Bundesgeschäftsführer Christian Lucas das Vorhaben des Ministeriums. „Gerade Schulabbrechern oder Jugendlichen ohne Berufsabschluss bietet die Einbeziehung in diese Ausbildungsförderung eine gute Chance für den Einstieg in Ausbildung und Beruf.“ Das AFBG unterstütze bislang junge Menschen nur bei ihrer beruflichen Aufstiegsfortbildung. Mit der Erweiterung dieser Ausbildungsförderung erfülle das Bildungsministerium nun eine essentielle Forderung des VDP: So macht sich der Verband, der neben allgemein bildenden und berufsbildenden Privatschulen auch rund 1.000 private Weiterbildungseinrichtungen vertritt, seit Jahren für eine bessere Finanzierung und eine Ausweitung der beruflichen Aufstiegsfortbildung stark.
Allerdings sieht der VDP die Initiative des Ministeriums nur als einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und spricht sich für eine generelle Finanzierung der beruflichen Weiterbildung auch in Form einer Anpassungsfortbildung aus: „Gerade im Hinblick auf die Zielgruppen geht uns das Vorhaben noch nicht weit genug“, fasst Lucas die Argumente des Verbands zusammen. „Es müssen endlich alle Menschen angesprochen werden, die sich im Beruf weiterbilden möchten.“ Neben der Erhöhung des Meister-Bafögs sei es daher wichtig, auch die Anpassungsfortbildung einzubeziehen. Denn nur durch eine gut geförderte berufliche Weiterbildung lasse sich die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen auf Dauer erhalten. Und auch die individuelle Bereitschaft zur regelmäßigen Weiterbildung könne durch eine solche Förderung enorm gesteigert werden. „Entscheidend in der Diskussion um lebenslanges Lernen ist es, dass Weiterbildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahr- und ernstgenommen wird“, so Lucas. Eine einheitliche Regelung könne dazu beitragen, bislang unterschiedliche Förderungsansätze auf Landes- und Bundesebene zusammenzufassen und in Form eines Erwachsenenbildungsgesetzes zu bündeln.








