(openPR) Überlingen, 18. Januar 2008 - walz kunsthandel präsentiert in seiner ersten überregional bedeutsamen Verkaufsausstellung des Jahres 2008 vom 17. Februar bis 28. März Max Uhlig mit einer qualitätsvollen Auswahl großformatiger Landschaftsarbeiten in Öl sowie einem Querschnitt graphischer Landschaftsdarstellungen in der Technik der Aquatintaradierung.
Das Werk des 1937 geborenen Malers und Grafikers Max Uhlig zählte bereits in Zeiten der ehemaligen DDR zu den eigenständigsten. Es genoß schon vor der politischen Wende in Deutschland den Ruf souveränen künstlerischen Engagements und gelangte deswegen in namhafte öffentliche wie in private Sammlungen Europas und Amerikas, darunter die Graphische Sammlung Albertina in Wien, die Tate Gallery in London, das Metropolitan Museum in New York und das Busch-Reisinger-Museum der Harvard University in Cambridge/USA.
Die Ausdruckfindung - Uhligs Gespür für die Symbolik zeitlich begrenzter und von Lebensrhythmen bestimmte Existenz - soll am Beispiel von in den achtziger Jahren in Mecklenburg und im Folgenden dann in Südfrankreich entstandener Bildgruppen thematisiert und auf die bildnerischen Innovationen französischer Künstler wie Cézanne, Matisse oder Monet bezogen werden. Zitat Friedrich Dieckmann, Die Zeit
25. September 2003: „Angesichts der Gewalt, mit der schwärzliche Töne (…) in die farbig glühende Welt einfallen, liegt es nahe, einige späte Landschaften van Goghs als eine Initialpunkt dieser Bildweise zu erkennen“. Jackson Pollock, Hauptvertreter des abstrakten Expressionismus des 20. Jahrhunderts, liefert dem heutigen Betrachter weitere ästhetische Wegmarken zur Annäherung an das Oeuvre eines Max Uhlig.
Kurzbiographie Max Uhlig:
Geboren am 23. Juni 1937 in Dresden. 1955-60 studiert Uhlig an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer, 1961-63 ist er Meisterschüler von Hans Theo Richter an der Deutschen Akademie der Künste, Berlin. 1965 richtet er ein Atelier im 'Künstlerhaus' Dresden-Loschwitz ein. 1966 Beginn der Malerbildnisse und Uhlig erhält den 1. Preis der Pirckheimer-Gesellschaft für kleine Graphik in Hamburg. 1966-69 entstehen zahlreiche Lithographien zur Literatur. Uhlig startet einen Neubeginn mit farbigen Arbeiten. Ab 1975 entstehen großformatigere Arbeiten, in denen er vor allem Landschaften, Stilleben und Bildnisse thematisiert. 1980-84 Reisen nach Glowe/Rügen, wo Uhlig Aquarelle und Zeichnungen von der Natur schafft. 1987 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR. 1989 Gastdozent an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 1990 Kurze Reisen in die USA, Paris, Dänemark, Amsterdam und in die Provence. 1991 Gastprofessur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung in Hamburg. 2. Preis der 21. Biennale Sao Paulo. 1992 Goldmedaille bei der 10. Norsk International Print Triennal Fredrikstad. 1995 Professur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Im Januar 1996 wird durch einen Brand im Atelier "Künstlerhaus" in Dresden-Loschwitz ein großer Teil des Werks vernichtet.
Max Uhlig lebt und arbeitet in Dresden und am Mont Ventoux in Südfrankreich.
Vernissage: Sonntag, 17. Februar, 11 Uhr
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung:
Freitag, 29. Februar, 18 Uhr
Samstag, 15. März, 15 Uhr
Donnerstag, 27. März, 18 Uhr
Eintritt frei.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11-13 Uhr und 15-18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 07551-93 77 92,
www.walz-kunsthandel.de













