(openPR) Die angespannte Arbeitsmarkt-Situation beunruhigt zwar viele Beschäftigte, beeinträchtigt jedoch die psychische Gesundheit nur in Ausnahmefällen. Zu diesem Ergebnis kam Dr. Ruth Jäger ( TU Dresden) mit einer Studie bei Berufstätigen im Einzelhandel und im Bereich Wissenschaft/Lehre.
Allerdings fand die Psychologin bei Alleinlebenden bzw. Alleinverdienenden gelegentlich einen Zusammenhang: Steigt das Beschäftigungsrisiko, nimmt die psychische Beeinträchtigung zu; der Effekt verstärkt sich zusätzlich, wenn die/der Beschäftigte Verantwortung für Kinder trägt.
Dr. Jäger fand bestätigt: Entscheidend für die psychische Gesundheit im Arbeitsleben sind drei Merkmale:
- mittlere Tätigkeitsintensität
- soziales Klima, Unterstützung durch Vorgesetzte
- eigene, angepasste Handlungsspielräume
Die entsprechende Gestaltung der konkreten "Arbeitssituation ist und bleibt die relevante Stellschraube zur Gesundheitsprävention."
Ruth Jäger:
Arbeitsmarkt und psychische Gesundheit
Pabst, 216 Seiten, ISBN 978-3-89967-372-2










