(openPR) Der reiselustige Pavian „John Wayne“ konnte heute morgen in Kapstadts Hafen gefasst werden. Er wurde unter dem Namen „John Wayne“ bekannt, weil er so klug und mutig ist wie der echte John Wayne. Man hätte ihn aber auch Marco Polo nennen können, denn er liebt auch das Reisen. Die Rede ist von dem gewitzten Pavian, der schon seit Wochen sein Unwesen im Vorort Tokai und Umgebung treibt.
Am Samstag wurde der etwa neun Jahre alte Affe noch in Tokai gesichtet. Wenig später sah man ihn, als er mehrmals die stark frequentierte Schnellstraße M5 Richtung Kapstadt überquerte, bevor er sich auf dem Royal Cape Golfplatz in Wynberg ausruhte. Dort stellten ihm die Mitglieder der Tierschutzorganisation „Baboon Matters“ eine Falle, in dem sie versuchten, den Affen mit Nüssen und Obst in einen Käfig zu locken.
Doch der listige Affe reagierte anders als erhofft: Kurzerhand drehte er den Käfig zur Seite, so dass er nicht mehr geschlossen werden konnte, dann verputzte er seelenruhig die Mahlzeit und machte sich auf und davon. Nachdem er am Wochenende in Constantia und Salt River gesichtet wurde, fand man ihn heute morgen in Kapstadts Hafen, wo er sich anscheinend auf einem Schiff ins Ausland absetzten wollte.
Jenni Trethowan von Baboon Matters war sofort zu Stelle und lockte den reiselustigen Affen mit Nüssen in einen Käfig, der dieses Mal geschlossen werden konnte. Unter großem Protest seitens des Pavians wurde er zurück in den Wald in Tokai gebracht und frei gelassen.
Da männliche Paviane vor Eintreten der Geschlechtsreife ihre angestammte Gruppe verlassen müssen, begeben sie sich auf der Suche nach einer neuen Gruppe auf Wanderschaft. Laut Trethown ist John Wayne einer dieser „pubertierenden“ Paviane, und sie ist davon überzeugt, dass seine Reisezeit noch nicht vorbei ist. Wir dürfen also gespannt sein, wo es den reiselustigen Pavian noch hinverschlägt.













