(openPR) Die ambulante geriatrische Versorgung in Bayern wird durch neues Fortbildungsangebot verbessert - Berufsbegleitende Fortbildung für niedergelassene Ärzte
"Das neue Fortbildungskonzept für niedergelassene Ärzte in Bayern ist ein wichtiger Baustein, um die geriatrische Versorgung der älteren Bevölkerung zu verbessern. Niedergelassene Ärzte können damit berufsbegleitend eine geriatrische Qualifikation erwerben. Diese ist besonders für Ärzte geeignet, die in Altenpflegeheimen und in der häuslichen Altenversorgung tätig sind." Mit diesen Worten erläuterte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens in München das Fortbildungskonzept "Geriatrie in der ambulanten Versorgung", das heute in der 9. Sitzung des Expertenkreises Geriatrie vorgestellt wurde. "Geriatrisch fortgebildete Ärzte können viel dazu beitragen, die Lebensqualität hochbetagter Menschen zu verbessern und ihnen ein möglichst langes, eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen", betonte Stewens.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (05.12.07) >>> http://www.stmas.bayern.de/cgi-bin/pm.pl?PM=0712-628.htm
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Ein begrüßenswerter Schritt in die richtige Richtung, der zugleich auch seine Wirkung bei der Betreuung multimorbider Alterspatienten in stationären Einrichtungen nicht verfehlen wird. Hier wäre zugleich auch ein entsprechendes Fortbildungskonzept für die beim Hausarzt tätigen medizinischen Fachangestellte anzuraten, die „ihren“ Arzt entlasten können, in dem diese routinemäßig Hausbesuche wahrnehmen und hierüber Bericht erstatten.




