(openPR) COMPUTERBILD testete Film-Abrufdienste im Internet / Enttäuschendes Angebot, happige Preise, eingeschränkte Qualität / Maxdome knapp vorne
Wenn es abends statt Mutter Beimer lieber Angelina Jolie sein soll, half bisher nur eines: der Gang zur Videothek. Es geht jetzt aber auch bequem von zu Hause aus: mit Film-Abrufdiensten im Internet (Video-on-Demand). COMPUTERBILD hat in einem aufwendigen Test sechs Online-Dienste getestet. Bei Videoload, Arcor, Maxdome und One4movie lassen sich Spielfilme, Dokumentationen oder TV-Serien für 24 Stunden „leihen“ (Gebühr: drei bis vier Euro). Anbieter wie In2movies und Medionbox spezialisieren sich auf den Filmverkauf (zwischen sieben und fünfzehn Euro). Der Nutzer kann die Filme per „Streaming“ in Echtzeit anschauen, oder er lädt sie erst komplett auf den Computer und startet dann die Wiedergabe.
COMPUTERBILD hatte 60 beliebte neue und ältere Spielfilme im Testwarenkorb. Doch diese fanden sich im Angebot der Film-Abrufdienste nur in sehr enttäuschendem Umfang wieder: Der beste Anbieter hatte 24 der 60 Filme, das Schlusslicht lediglich sechs im Angebot. 3,99 Euro kostet ein aktueller Leihfilm bei Videoload und Test-Sieger Maxdome – mehr als in gewöhnlichen Videotheken. Auch die Preise für die Kauffilme sind happig: Medionbox und In2movies lagen teilweise bis zu sieben Euro über dem Marktpreis. Und das ohne die sonst üblichen Sprachfassungen, Untertitel und Bonusmaterial.
Wo Bedienung und Filmabruf noch bei allen Anbietern reibungslos funktionieren, lässt die Qualität zu wünschen übrig. Kein Filmanbieter kann Details und Schärfe des DVD-Originals liefern. Erschreckend: Kundendaten übertrug One4movie bei der Bestellung unverschlüsselt – das ist „mangelhaft“.
Alle Details zu den umfangreichen Tests und Tipps, wie man die Filme aus dem Internet auch auf dem Fernseher ansehen kann, liefert die ab 21. Dezember erhältliche Ausgabe von COMPUTERBILD.












