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Sarkozy setzt sich beinhart für die heimische Autoindustrie ein

17.12.200710:51 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Zieht Zahlmeister Deutschland wieder mal den Kürzeren?

Bonn/Düsseldorf – Wenn es um die Interessenvertretung in der Europäischen Union geht, zieht Zahlmeister Deutschland oft den Kürzeren. Doch das derzeit zu beobachtende Lobbying der Franzosen und der Italiener könnte für Deutschlands Autobauer richtig teuer werden und massiv Arbeitsplätze gefährden. „Unter dem Deckmantel der Umwelt- und Klimapolitik setzt sich Staatspräsident Sarkozy beinhart für die heimische Autoindustrie ein. Gerhard Schröder wurde der Titel Autokanzler zugesprochen. Den muss sich jetzt die Kanzlerin als Ehrentitel verdienen und genauso knallhart für die Interessen nicht nur der deutschen Premiumhersteller fighten“, fordert der Automobilexperte Uwe Röhrig von dem Hannoveraner Unternehmen International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de.



Röhrig spielt auf das aktuelle Titelthema des Magazins Wirtschaftswoche (Wiwo) http://www.wiwo.de an, wo von einem „Klima-Krieg ums Auto“ die Rede ist. Nach dem Bericht der Wiwo ist es nämlich zwischen Merkel und Sarkozy zu einem massiven Konflikt über die umweltpolitischen Maßnahmen der Europäischen Union gegen die Automobilhersteller gekommen. Die Bundeskanzlerin habe jedoch das Verlangen des französischen Staatschefs nach geringeren Schadstoff-Grenzwerten für Frankreichs Autobauer strikt zurückgewiesen. Sie habe sich bei EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und in mehreren Gesprächen sowie in einem der Wiwo vorliegenden persönlichen Brief dafür eingesetzt, „dass die deutschen Autohersteller von Premiumfahrzeugen nicht stärker zur Minderung des CO2-Ausstoßes beitragen müssen als die Hersteller von Kleinwagen“. Zudem habe Merkel der Kommission, die am 19. Dezember einen Entwurf vorlegen will, wie die Reduktionslast des geplanten Grenzwerts von 130 Gramm CO2 pro Kilometer auf die einzelnen Hersteller verteilt werden soll, eine Übergangsfrist von drei Jahren vorgeschlagen.

„Alle Fahrzeuge – große wie kleine – müssen einen angemessenen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leisten. Eine Benachteiligung einzelner Hersteller oder einzelner Fahrzeugsegmente darf es nicht geben“, zitiert das Wirtschaftsmagazin aus dem Schreiben Merkels. Sie warnte die EU-Kommission vor der Gefahr, die „Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie“ zu beeinträchtigen. Nach der von Sarkozy vorgeschlagenen Formel müssten Daimler http://www.daimler.com und BMW http://www.bmw.de deutschen Angaben zufolge die Treibhausgas-Emissionen ihrer Flotten um 27 Prozent vermindern, Peugeot hingegen nur um zehn Prozent.

„Wir brauchen in Europa eine faire Lastenverteilung für die unterschiedlichen nationalen Autobauer. Da helfen die französischen Extratouren nicht viel weiter. Schon bei seinem China-Besuch und der Gaddafi-Visite in Frankreich hat Sarkozy keine glückliche Figur abgegeben. Die Deutschen müssen sich darauf einrichten, dass der Staatspräsident die vermeintlichen Interessen seines Landes über alles stellt. Insofern ist er berechenbar. Die deutsche Politik, die Verbände und die Automobilwirtschaft sind nun gefordert und müssen Frankreichs Pläne zur Schlechterstellung der deutschen Autoindustrie auskontern“, so Röhrig.

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