(openPR) Als geduldiger und polyglotter Diplomat seiner Heimat erweist sich schon seit Jahren Herr Alexander Demjanowitsch Mishchuk (43), der neben anderen Verpflichtungen als Dozent für Germanistik an der Technischen Universität Luzk in der Ukraine tätig ist.
Die unterschiedlichen geschichtlichen Entwicklungen von Deutschland und der Ukraine erfordern ein langjähriges Studium, um die verschiedenen Naturelle,Sprachen und Eigenarten beider Völker besser verstehen zu können. Auf dem Foto sieht man Herrn Mishchuk mit einem traditionellen Trachtenhemd , das er bei besonderen kulturellen Anlässen als Wahrzeichen seiner heimatlichen Region Wolhynien trägt.
Der lippische Verein Brückenschlag Ukraine bemüht sich schon seit 15 Jahren unter der Leitung von Prof. Karl-Hermann Krog um eine neue Qualität der Beziehungen zwischen beiden europäischen Völkern, deren Wurzeln durch die gemeinsame christliche Religion und Kulturgeschichte eng miteinander verbunden sind. So gehörte beispielsweise die heutige Stadt Lviv in der Westukraine unter dem Namen Lemberg von 1772 bis 1918 als viertgrößte Stadt zu Österreich und spiegelt heute als Weltkulturerbe der UNESCO die prachtvolle Kunst und Architektur der damaligen K.u.K. Epoche. Gerade der Westen der Ukraine war in den vergangenen Jahrhunderten ein Spielball der Mächte in Europa und gehörte dadurch schon in verschiedenen Aufteilungen zu Polen, Litauen, Österreich und der Sowjetunion.
Den Dozenten für das Fach Germanistik obliegt somit in der seit 1991 unabhängigen Ukraine eine besondere Verantwortung in der sprachlichen und kulturellen Ausbildung der jungen Studenten im heutigen Europa. Herr Mishchuk begleitet und unterstützt den lippischen Verein Brückenschlag seit Jahren als sprachlicher und kultureller Brückenbauer, was auch ausdrücklich von Prof. Dr. Viktor Bozhydarnek als Leiter der Technischen Universität in Luzk gefördert wird.
Schon vor Jahren wurde dafür eine Abteilung für internationale Beziehungen eingerichtet, deren Mitarbeiterinnen mehrere Fremdsprachen beherrschen. Wählt man beispielsweise die Telefon-Nr. 00380-332-746150 , bekommt man von Frau Olga Onishchuk charmant und kompetent in den Sprachen Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch Auskünfte zu allen Bereichen der Universität. Auch die beiden anderen Universitäten von Luzk fördern diese paneuropäischen Bemühungen und schicken jährlich 20 ausgesuchte Studenten für ein spezielles Hospitationsprogramm nach Bad Salzuflen und Umgebung, damit sie in den dortigen Betrieben, Banken und Verwaltungen wichtige Erfahrungen für den späteren Aufbau ihres Landes machen können.
Diesen europäischen Weg kann ein Land aber nur mit Hilfe seiner Sprachdozenten gehen, da nur über die verschiedenen Sprachen eine internationale Völkergemeinschaft aufgebaut werden kann. Wenn Alexander Mishchuk mit seiner Familie am 12. Januar 2008 bei selbst gespielter Musik seinen 44. Geburtstag in Luzk feiert, wird er viele Glückwunschkarten aus vielen Ländern bekommen : Nur gut, dass er sie alle lesen und übersetzen kann !











