(openPR) Die erst im Oktober 2007 in der Ukraine operierten Herzpatienten durften selbst nicht nach Bad Oeynhausen reisen, um ihrem Lebensretter Prof. Dr. Körfer ihren Dank auszusprechen. Dafür war aber eine Gruppe Musiker am 11. Dezember 2007 auf Einladung des lippischen Vereines Brückenschlag Ukraine e.V. in das Herzzentrum von Prof. Körfer gereist, um sich im Namen der operierten Patienten aus Luzk durch ein besonderes Konzert für die kostenlosen Operationen bei Europas führendem Herzspezialisten zu bedanken. Diesen Dank fassten die beiden Dolmetscher Frau Dr.Olga Pankevych und Herr Alexander Mishchuk in warme Worte, um so die sprachlichen Grenzen zu überwinden. Die Musik kennt keine Grenzen und das zeigte sich wieder einmal in den gemeinsam gesungenen Liedern (Foto v.r. Frau Körfer, Herr Prof. Krog, Frau Krog, Herr Dr. Wrede, Frau Sinchuk, Herr Prof. Körfer, Herr Dr. Schütt, Herr Mishchuk und die Musikgruppe).
Die angereisten Musiker unter der Leitung von Frau Dr. Stochanska und Herrn Dr. Kucheruk begeisterten die Zuhörer mit ukrainischen und deutschen Stücken, so dass schnell eine weihnachtliche Stimmung die Menschen erfüllte und alle im Laufe des Abends zusammenrücken liess. Frau Miroslava Sager hatte als federführende Organisatorin im Hause die Regie und sorgte später auch für die Bewirtung der Gäste. Selbst Sonderwünsche nach vegetarischem Essen konnten schnell erfüllt werden.
Auf Einladung des lippischen Vereines Brückenschlag Ukraine e.V., vertreten von Prof. Krog und Dr.Wrede, besuchte Europas führender Herzchirurg Prof.Dr. Reiner Körfer mit seinem Kollegen Dr. Ulrich Schütt und der OP-Schwester Frau Galina Sinchuk vom 3. bis zum 6. Oktober 2007 Bad Salzuflens ukrainische Partnerstadt Luzk , um dort vor laufenden Kameras kostenlos drei Operationen am offenen Herzen durchzuführen.
Über 100 ukrainische Kollegen waren zu dieser spektakulären Premiere eingeladen , um die neuesten und effektivsten Techniken von Prof. Körfer und Dr.Schütt kennenzulernen. Dabei wurden die fachmedizinischen Ausführungen der angereisten Experten wieder von dem Germanistikdozenten Alexander Mishchuk routiniert in die ukrainische Sprache übersetzt. Herr Mishchuk steht dem Verein Brückenschlag Ukraine e.V. schon seit Jahren als Dolmetscher sowie Organisator ehrenamtlich zur Seite und hat im Laufe der Jahre viele Delegationen nach Deutschland begleitet.
Prof. Körfer leitete viele Jahre das Herzzentrum in Bad Oeynhausen und machte gerade im vergangenen Jahr Schlagzeilen , als er der Detmolderin Maria Wiebe weltweit erstmalig ein schlagendes Herz implantierte. Frau Wiebe ist eine Mutter von 6 Kindern und fühlt sich nun wieder pudelwohl.
Die erfolgreich begonnene Zusammenarbeit zwischen dem Herzzentrum von Prof. Körfer sowie dem Gebietskrankenhaus in Luzk unter der Leitung von Prof. Dr. Sudnik soll fortgeführt und mit einer Grundsatzvereinbarung noch intensiviert werden. Die leitenden Ärzte beider Krankenhäuser planen die intensive und kostenlose Weiterbildung von ukrainischen Ärzten im Herzzentrum Bad Oeynhausen, um zukünftig solche Herzoperationen auch eigenständig in Luzk durchführen zu können. Prof. Dr. Sudnik hat dafür schon eine eigene Sprachschule im Gebietskrankenhaus gegründet, um die ukrainischen Ärzte in deutscher und englischer Sprache fortzubilden.
Der stellvertretende Vorsitzende des Vereines Brückenschlag Ukraine, Prof. Manfred Möller aus Detmold, sieht in den Bemühungen der verantwortlichen Initiatoren einen wertvollen Beitrag zur Völkerverständigung und einen wichtigen Schritt zum vereinten Europa mit der Ukraine. Der lippische Prof. Möller war in den vergangenen Jahrzehnten oft in der erst seit 1991 unabhängigen Ukraine und hat die dortigen Veränderungen intensiv begleitet, um sich von der jungen Demokratie ein realistisches Bild machen zu können.













