(openPR) Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die durch Arteriosklerose ausgelöst wurden, sind in der deutschen Todesursachenstatistik an vorderster Stelle. Die Lebensumstände beeinflussen die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich. Ungünstig wirken sich in jedem Fall Übergewicht und eine falsche Ernährung, Bewegungsmangel sowie zu viel Alkohol und Nikotin aus. Unter Arteriosklerose (http://bilddatenbank.medicalpicture.de/mappe/85902) versteht man den mit zunehmendem Alter fortschreitender degenerativer Prozess in den Arterien, der eigentlich natürlich ist, je nach Ausmaß aber zu schwer wiegenden Erkrankungen bis hin zum Herzinfarkt und zum Schlaganfall führen kann.
Bei der Arteriosklerose kommt es zu Veränderungen der Blutgefäßwände; sie verlieren ihre Elastizität, und es kommt zu Verdickungen der Gefäßwände. Fettsäuren, Calciumsalze und Cholesterin sammeln sich an. Dadurch wird der Blutdurchfluss mehr und mehr behindert, was zu einer Mangeldurchblutung von Organen führt. Außerdem können an der veränderten Gefäßwand Gerinnungsprozesse auftreten, so dass ein Blutpfropf entsteht, der eine Arterie vollständig verschließen kann.
Die wichtigsten Folgeerkrankungen von Arteriosklerose
* Koronare Herzkrankheit (KHK), die Angina Pectoris und Herzinfarkt mit sich bringen kann
* Aneurysmen (Aussackungen von Blutgefäßen)
* Schlaganfall
* Arterieller Bluthochdruck
* Nierenversagen
* Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Risikofaktoren sind auf jeden Fall Veranlagung, angeborene Hyperlipidämie (erh?öhter Gehalt des Blutes an Fettstoffen), Bluthochdruck, zu große Mengen Cholesterin im Blut, Diabetes mellitus, Rauchen. Männer haben ein höheres Erkrankungsrisiko als Frauen. Die wichtigste vorbeugende Maßnahme ist, nicht zu rauchen. Die Behandlung richtet sich nach der durch die Arteriosklerose hervorgerufenen Erkrankung.
Weblinks
Bildauswahl Arteriosklerose http://bilddatenbank.medicalpicture.de/mappe/85902













