(openPR) „We are the champions“, Sektdusche und der obligatorische Trainerwurf in die Luft – so feierten die Oberligaringer des KSV Germania Krefeld nach dem deutlichen 30 zu 13 Sieg gegen den KSV Jahn-Marten 05 im letzten Saisonkampf unter dem Jubel von rund 150 Fans ihre bereits seit einer Woche feststehende Meisterschaft. Mit 28 zu 4 Punkten hat das Team von Trainer Willi Pesch am Ende drei Punkte Vorsprung in der Tabelle vor dem Zweitplatzierten Witten und damit die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga erreicht. „Das ist unser bisher größter Mannschaftserfolg in der Vereinsgeschichte und er ist umso schöner, weil uns vor der Saison wirklich keiner auf der Rechnung hatte, auch wir selbst nicht“, freute sich Germanias Vorsitzender Udo Finger.
Im Kampf gegen die Ringer von Jahn Marten zeigten die Krefelder mit Klasseleistungen noch einmal, dass sie zurecht die Meisterschaft errungen haben und deutlich zweitligatauglicher sind als die heimische Halle Lüderstrasse. „Die Toiletten, die Beleuchtung und die fehlende Tribüne machen uns die meisten Sorgen“, hofft Fonger hier auch auf Hilfe der Stadt. Sportlich läuft es dagegen wie geschmiert. Am Samstag gelangen Claudio Ingrassia und Maik Wilms wieder Schultersiege, holten Vitali Jeschke, Waldemar Schäfer und Tim Focken durch technische Überlegenheit ebenfalls je vier Punkte, gewannen Artur Schiller und Manfred Grothe ihre Kämpfe und auch Alexander Wagner und Sergej Blumenstein konnten noch Punkte zur gelungenen Revanche beitragen. Schließlich hatten die Dortmunder Krefeld in der Hinrunde die einzige Niederlage beigebracht. Vielleicht auch deshalb kamen die beiden von Marten vor dem Kampf überreichten Flaschen Sekt als Gratulation für die Meisterschaft besonders von Herzen.
Während die Oberligaringer jetzt der Aufstiegsrunde entgegenfiebern, die am 19. Januar beginnt, ist die Saison für die zweite Mannschaft beendet. Sie verlor am Samstag auch den letzten Kampf in der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga zu Hause gegen den VfK Lünen-Süd mit 11 : 29 und steht damit sieglos am Tabellenende. Jedoch war bereits das Erreichen dieser Aufstiegsrunde ein Riesenerfolg für das Nachwuchsteam, das zudem in den vergangenen Wochen stets seine besten Kräfte als Ersatz für das Oberligateam abgeben musste.
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