(openPR) Ein Kooperationspartner des Einkäufernetzwerks berichtet: In der täglichen Praxis erweist sich, dass in 90 Prozent aller Fälle, bei einer 1:1 Umsetzung wiederkehrender Beschaffungspositionen 5 bis 50 Prozent eingespart werden können. Der Anlass für diesen Fachbeitrag ist ein Benchmark, der gerade einmal wenige Tage alt ist. Der Kunde beauftragte, eine bestimmte Warengruppe auf dem Markt auf die günstigste, sofort realisierbare und qualitativ gleichwertige Liefermöglichkeit zu untersuchen.
Das Ergebnis ergab eine Preisdifferenz in Höhe von 63.000 € und eine Kostenreduzierung in Höhe von 47 Prozent. Aus verständlichen Gründen darf hier nicht genannt werden, um welche Warengruppe es ging. Es sei nur soviel erwähnt, dass es sich bei dem Kunden um ein mittelständisches Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten handelt.
Auch die anfängliche Vermutung, diese Positionen im benachbarten Ausland günstiger einkaufen zu können, erwies sich als falsch. Es war ein Lieferant in Deutschland, der über die günstigste Fertigungsmethode verfügte und die Rohstoffe am günstigsten einkaufen konnte. Damit hat sich der Spruch bewährt: „Gut dass wir verglichen haben“ – Aber warum ist das dem Einkäufer dieses Kunden nicht eingefallen?
Hier zeigt wiederum die tägliche Praxis, dass nur max. 10 Prozent aller Einkaufsabteilungen so aufgestellt sind, dass sie annähernd im Bereich des bestmöglichen Ergebnisses einkaufen. Die nächsten 30 Prozent lassen im Schnitt Kostensenkungspotenziale in der Größenordnung bis zu 10 Prozent ungenutzt und die letzten 60 Prozent riskieren überteuerte Einkäufe in der Größenordnung von 10 bis 30 Prozent – wohlgemerkt immer auf den Durchschnitt des gesamten Einkaufsvolumens und nicht auf Einzelfälle bezogen.
Zum Schutz dieser Einkäufer muss gesagt werden, dass diese aufgrund eingefahrener „Beschaffungsstrukturen“ und Vorgaben seitens der Technik oder einfach aufgrund chronischer Personalknappheit gar keine Chance haben, sich intensiv mit Ihrem eigentlichen Job zu beschäftigten.
Das hier etwas getan werden sollte, ist offensichtlich – aber genauso offensichtlich ist es, das immer noch zu wenig getan wird. Gefragt ist jetzt zuerst der Unternehmer, der diesen Punkt eindeutig als betriebliches Risiko identifiziert und zur Abhilfe schreitet. Dabei sind folgende Meilensteine von Bedeutung:
-Der Unternehmer erkennt das Potenzial und ist bereit, den Personaleinsatz im Einkauf zu erhöhen.
-Einkauf und Lieferanten werden bereits in der Geburtsphase neuer Produkte einbezogen.
-Ein strategischer Einkauf kümmert sich vorausschauend um den Aufbau nachhaltiger Lieferpartnerschaften, die einem sehr hohen Anspruchslevel genügen.
Braucht der Unternehmer dabei Unterstützung, kann er heute auf eine Vielzahl selbständig tätiger Einkaufsexperten zurückgreifen, die ihm nicht nur sagen wie das geht, sondern an Ort und Stelle mit seinen Einkäufern entsprechende Einsparungen realisieren.
Entscheidet sich der Unternehmer für einen solchen Co-Einkäufer, erweitert er den Blick seiner Mannschaft auf den Markt und mindert somit sein unternehmerisches Risiko, Gewinnchancen einfach ungenutzt zu lassen.
Gerd Schulz
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Die MTGS GmbH wurde 2004 als Unternehmensberatung, Fachbereich Einkauf gegründet. Bereits in 2005 bekamen wir Anfragen über Einkaufsberatung, Unterstützung und Interim-Management, die wir aus Gründen der Kapazität oder der gefragten Spezialisierung nicht immer bedienen konnten. Unsere Idee war daher ein Einkäufernetzwerk zu gründen, über das wir auf eine begrenzte Anzahl von freiberuflich tätigen Einkäufern je Bundesland und je Spezialisierung (z.B. Branche) zurückgreifen können.
Von Betreibern anderer Seiten unterscheiden wir uns dadurch, dass unsere Kernkompetenz im Bereich der Beschaffung liegt und nicht in dem Betreiben von Suchmaschinen. Wir können bei Bedarf unsere Kunden kompetent beraten und den gewünschten Kandidaten qualifiziert auswählen. Diese Dienstleistung stellen wir unseren Kunden zur Verfügung.












