(openPR) Lagerkosten und Warenfluss als Schlüsselfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit
„Das beste Lager ist kein Lager“ soll ein kluger Mann gesagt haben. Damit hat er sicher Recht, denn kein Lager verursacht auch keine Lagerkosten. Ist gleichzeitig eine reibungslose und sichere Materialversorgung gewährleistet, dann kann es keine bessere Lösung mehr geben. Wenn wir von Lageroptimierung reden, ist daher zuerst die Aufgabenstellung zu definieren. In einem Konsens, der alle Belange des Unternehmens berücksichtigt, kann diese Aufgabenstellung nur heißen: Sichere und rechtzeitige Versorgung der Produktion und/oder Belieferung der Kunden unter Einsatz der geringstmöglichen finanziellen Aufwendungen. Das bedeutet insbesondere für den Lagerleiter, nicht den Besitzstand zu verwalten bzw. diesen zu organisieren, sondern sich mit allen Beteiligten aus den Bereichen Vertrieb, Logistik, Einkauf und Produktion zusammenzusetzen und ständig an der Optimierung der Versorgung zu arbeiten. Aus diesen Worten ist schon zu entnehmen, dass es sich hier nicht um eine einmalige Maßnahme handeln kann, sondern um einen ständigen Verbesserungsprozess (KVP), der sich ebenso an ständig wechselnden Anforderungen ausrichtet. Die besonderen Aufgaben des Lagerleiters bestehen daher in dem ständigen Trimmen der Leistungs- und der Kostenfaktoren. Die Leistung des Lagers liegt dabei in der sicheren Bereitstellung (JIT) und die Kosten des Lagers machen sich an dem Aufwand für Personal, Raum, Einrichtungen und Bestände (Kapitalbindung) fest. Hier kommen schnell einige 100.000€ zusammen, die unter dem Strich betrachtet, den Ausschlag geben, ob ein Unternehmen noch wettbewerbsfähig ist. Diese Betrachtung erfordert, dass der professionelle arbeitende Lagerleiter heute über entsprechendes Methodenwissen und betriebswirtschaftliche Kennzahlen verfügen muss und diese anwenden kann. Zu den Methoden zählen wir, nur um die wichtigsten zu nennen, das C-Teile-Management, die Bedarfssteuerung über KANBAN und die Wertstromanalyse, in der zum Beispiel der Zeitverbrauch jeder Prozessstufe gemessen und bewertet wird. Mit diesem Methodenwissen versorgt und bei gleichzeitiger Anwendung wichtiger Kennzahlen, wie Lagerumschlagshäufigkeit, Servicegrad und dem Lagerkostenanteil an den verkauften Waren oder Gütern, kann der Lagerleiter von heute die Leistung seiner Lagerfunktion bewerten und über das setzen von Zielen, in die Zukunft gerichtet, verbessern. Ein entsprechendes Seminar zu diesem Thema bietet das Haus der Technik in Essen an. Mehr Informationen erhalten Sie dort http://194.77.118.48/htd/veranstaltungen/W-H093-05-114-9.html?pattern=
25.02.2009
Gerd Schulz
MTGS GmbH
www.mtgs.de













