(openPR) Heidenheim, 04.12.2007 - Anlässlich des 40. Jahrestages der ersten Herztransplantation durch den Herzchirurg Christiaan Barnard forderte der ödp -Kreisvorsitzende Gerd Eckhardt dazu auf, sich bereits zu Lebzeiten Gedanken über die eigene Organspendebereitschaft zu machen. Durch die in Deutschland geltende „erweiterte Zustimmungslösung“ müssen bei einer fehlenden Willensäußerung eines Ablebenden oftmals die engsten Angehörigen eine Entscheidung über die Organspende treffen. Die Entscheidung darüber ist allerdings meist nicht leicht, da die Frage nach dem „Ja oder Nein“ für die meisten sehr unvorbereitet kommt und ein Wille des Ablebenden oft nur geahnt werden kann.
Das ödp- Landesvorstandsmitglied: „Das Thema Organspende wird von den Meisten, ähnlich wie das Thema „Sterben“, verdrängt. Dabei handelt es sich jedoch um eine ganz persönliche Entscheidung, die man auch am Besten ganz persönlich zu Lebzeiten entscheiden sollte“.
Kritisch äußerte sich Gerd Eckhardt zu der derzeitigen Organspende-Kampagne der Bundesregierung. Das millionenfache Verteilen von Blanko-Spenderausweisen über Illustrierte und Zeitungen möge zwar vielleicht die Zahl der potentiellen Organspender erhöhen, trüge aber kaum zu einer umfassenden Aufklärung bei. „Ich finde, dass potentielle Spender nicht nur über das „Für“ sondern auch das „Wider“ umfassend informiert werden sollten- nur so ist sicher gestellt, dass die Spender auch mit den damit verbundenen Konsequenzen einverstanden sind“, so Gerd Eckhardt weiter.
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Ansprechpartner: Gerd Eckhardt







