(openPR) Mitarbeiter machte lange Finger. Privatdetektive stellten ihm eine Falle.
Nettetal - Das Videoband zeigte eine gespenstische Szene: Ein ausgestorbenes Labor: Plötzlich schleicht ein Mann herein, greift in die Schublade und verschwindet wieder. Dreister Gold-Klau im Zahnlabor eines Zahntechnikers. Immer wieder fehlten dem Inhaber des Labors am Niederrhein, Heiner B. Goldmengen: "Wir müssen das wertvolle Metall gegenüber dem Finanzamt nachweisen", erläutert er. Und wenn etwas fehlt, muss ich das Defizit aus eigener Tasche bezahlen. Der Geschäftsmann beauftragte den Mönchengladbacher Detektiv Jürgen Trovato. ,, Wir haben eine verdeckte Kamera im Labor installiert und tatsächlich den Täter auf frischer Tat ertappt, erzählt Trovato. Für Heiner B. war es die Entdeckung eine unangenehme Überraschung: ,,Ich habe zehn Mitarbeiter und hatte einen Verdacht“, räumt er ein. Aber der war verkehrt. Ich hätte beinah den falschen beschuldigt. Den wirklichen Täter, Bruno G. (45) hätte der Chef die Diebstähl nie im Leben zugetraut: Er ist so dreist, dass er drei Monate vorher noch um eine Gehaltserhöhung gebeten hatte, die er auch bekam. Der Schaden ist beträchtlich: Wir haben rund 640 Gram Gold im Wert von 15.900 EUR verloren.











