(openPR) Berlin, 14. November 2007 - Seit drei Jahren engagiert sich Kabel Deutschland für die Projekte der DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. mit beachtlichen Spenden. In diesem Jahr trägt das Unternehmen mit 35.000 Euro zum Ausbau der Wasserversorgung in indischen Dörfern bei. Von der Geschäftsführung der Kabel Deutschland überreichte Dr. Manuel Cubero den Scheck beim GdW-Verbandstag an den Verbandspräsidenten Lutz Freitag.
„Mit dieser Spende lassen sich zwei Wasseraufbereitungsanlagen in Betrieb nehmen, die täglich über 600 Familien mit einwandfreiem Trinkwasser versorgen“, freut sich Lutz Freitag, der als Vorsitzender des Verwaltungsrates der DESWOS die Projektplanungen und die erforderliche Finanzierung immer im Blickwinkel hat. Er hatte die Finanzierungszusage von Kabel Deutschland für ein Projekt des Ausbaus der Wasserversorgung in den indischen Dörfern der DESWOS vorgeschlagen.
Nach dem Tsunami des Jahres 2004 hat an der Ostküste Indiens eine extreme Versalzung des Grundwassers eingesetzt, die kleinen Brunnen sind unbrauchbar geworden. Auch im Binnenland gibt es Probleme. Durch den Pestizideinsatz im Baumwoll- und Tabakanbau ist das Trinkwasser der kleinen Dorfsiedlungen akut belastet. Dazu tickt eine Zeitbombe: ein in der Region extremer Fluoridgehalt des Grundwassers führt zur Skelettfluorose. Sie nimmt bei den alternden Menschen deutlich zu, die Gelenke versteifen sich bis zur Bewegungsunfähigkeit.
Kabel Deutschland wird mit einer Spende an die DESWOS die Installation von zwei Wasseraufbereitungsanlagen fördern, die tausende von Menschen vor den schrecklichen Folgen der Fluorose bewahren wird. Ein technisches Verfahren der Entsalzung und Reinigung von Wasser mittels der „umgekehrten Osmose“ ist inzwischen ausgereift und wird von indischen Firmen zu erschwinglichen Preisen mit einem garantieren Wartungsservice angeboten. Zusätzlich werden in den Dörfern Bewohner geschult, die die Wartung der Anlage übernehmen und kleine technische Probleme selbst meistern können. Die Wasserqualität ist einwandfrei, da selbst bakterielle Verunreinigungen beseitigt werden.
„Wir schätzen es sehr, dass die Projekte der DESWOS auch außerhalb der Wohnungswirtschaft verstärktes Interesse und Resonanz erfahren“, lobt Lutz Freitag die Unterstützer, die sich im laufenden Geschäftsjahr engagiert haben, „das zeigt uns, dass wir mit der Gründung der DESWOS vor fast 40 Jahren richtig lagen und bis heute mit unseren Projekten ganz nah am Bedarf der ärmsten Bevölkerungsschichten in den Entwicklungsländern arbeiten. Unsere Projekte sind praktische Hilfestellungen zur Selbsthilfe, weit über das Häuser bauen hinaus. Das wird von unseren Förderern anerkannt und durch Spenden honoriert.“
Kabel Deutschland
Kabel Deutschland (KDG) betreibt die Kabelnetze in 13 Bundesländern und versorgt mehr als 9 Millionen angeschlossene TV-Haushalte in Deutschland. Damit ist Kabel Deutschland der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet neue Triple-Play-Angebote für digitales Fernsehen, Breitband-Internet und Telefonie über das TV-Kabel. KDG bietet eine für alle Programmanbieter offene Plattform für digitales Fernsehen. Das Unternehmen betreibt die Netze, vermarktet Kabelanschlüsse und sorgt für einen umfassenden Service rund um den Kabelanschluss. Kabel Deutschland erzielte im Geschäftsjahr 2006/2007 (Ende 31. März 2007) einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter.
GdW
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften ca. 6,2 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.












