(openPR) Unfassbare Regenmassen haben Bangladesch und Nordindien nun schon tagelang meterhoch überschwemmt. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Seit zwei Wochen herrscht Chaos in dem immer wieder von schweren Überschwemmungen heimgesuchten Land. Die internationale Hilfe ist angelaufen, auch Deutschland beteiligt sich. Lebensmittel und Trinkwasser werden verteilt. Doch das ganze Ausmaß der Katastrophe wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, wenn das Wasser wieder abgelaufen ist und die Helfer das Land verlassen.
Etwa 70 Prozent der Familien werden verwüstete Felder vorfinden. Ihnen steht eine Hungerzeit bevor, denn ihre Ernte ist zerstört. Viele Kleinbauern stehen vor dem Ruin: ihr ganzes Kapital (das sie meist schon als Kredit aufgenommen hatten) hat sich buchstäblich im Wasser aufgelöst. Sie stehen bei den Geldverleihern hoch in Schulden und haben keinerlei Mittel, um eine zweite Aussaat zu finanzieren. Hinzu kommen schon jetzt enorme Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmitteln. Die Menschen leiden unter Folgeerkrankungen wie Durchfall, Fieber und Ekzemen. Die Hütten sind nach der Flut dringend reparaturbedürftig. Das Vieh ist ertrunken oder stirbt später durch Schädigungen des vergifteten Wassers und der Futterknappheit. Die Familien sind ihrer wichtigsten Grundversorgung beraubt.
Die DESWOS will diesen Menschen schnell helfen. Unsere Partnerorganisation M a t i in Mymensingh in Bangladesch hat einen Nothilfefond ins Leben gerufen und wird sofort mit dem Wiederaufbau beginnen: die Familien erhalten zinslose Kredite, um ihre Felder neu einsäen zu können. Es wird neues Vieh beschafft und die nötigsten Reparaturen an den Hütten werden in Angriff genommen. Dringend benötigte Lebensmittel und Medikamente für die ersten Wochen werden unter den Familien gerecht verteilt.
Das alles kann nur gelingen, wenn auch Hilfe aus dem Ausland kommt. Jetzt zählt jeder Beitrag:
Mit 10 € können zehn Menschen mit wichtigen Medikamenten versorgt werden. 20 € reichen für eine Ziege, mit 70 € kann eine Hütte wieder in Stand gesetzt werden. 100 € sind genug, um ein ganzes Feld neu zu bestellen oder um eine zu Kuh kaufen. Mit 250 € können 25 Familien mit einer Wochenration an Reis und Gütern des täglichen Bedarfs, auch mit wichtigen Medikamenten, versorgt werden.
Bitte helfen Sie jetzt! Die Menschen in Bangladesch brauchen Ihre Unterstützung!
Stichwort: Fluthilfe Bangladesch
Spendenkonto: 660 22 21 Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98
DESWOS e.V.
Innere Kanalstraße 69
50823 Köln
Tel. 0221 - 579 89 30
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Internet www.deswos.de
Die Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. (Kurz DESWOS) ist eine konfessionell und politisch unabhängige, gemeinnützige, nichtstaatliche Hilfsorganisation der Entwicklungszusammenarbeit aus Köln.
Sie wurde 1969 von gemeinnützigen Wohnungsunternehmen und deren Verbänden gegründet und erhielt den Satzungsauftrag, auf der Basis der Hilfe zur Selbsthilfe an der Beseitigung der Wohnungsnot der ärmsten Schichten der Bevölkerung in den Ländern der Dritten Welt mitzuwirken.
Schwerpunkt der Arbeit sind so genannte integrierte Projekte, bei denen gleichrangig neben dem Haus die Schaffung von Einkommen durch Einrichtung von Arbeitsplätzen, die Ausbildung in besonders nachgefragten Berufen und die Verbesserung des Hygiene- und Gesundheitswesen sowie soziale Einrichtungen stehen.
Gleichzeitig versucht die DESWOS ständig, ihre Partner zu vernetzen, um das durch Erfahrung gewonnene technische und soziale know how zu verbreiten.
Insgesamt hat die DESWOS rund 800 Mitglieder, die weitgehend der unternehmerischen Wohnungswirtschaft zuzurechnen sind. Mit ihren Beiträgen finanzieren diese die Arbeit der Geschäftsstelle der DESWOS und setzen sie durch eigene bzw. bei Dritten mobilisierte Spenden in die Lage, ihre Entwicklungsprojekte zu finanzieren und zu betreuen.
Daneben setzt sich die DESWOS gemeinsam mit anderen Organisationen im Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) und in der Habitat International Coalition (HIC) auch kritisch mit der Art der gegenwärtigen Entwicklungspolitik auseinander und wirkt entsprechend auf die staatlichen Stellen ein.
Sie wird außerdem von Wohnungsunternehmen sowie deren Prüfungs- und Interessenverbänden getragen, die im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen organisiert sind, und über 100 Unternehmen anderer Wirtschaftsbereiche und Privatpersonen.












