(openPR) Berlin, 14. November 2007 – Passgenaues Entwicklungsengagement für eine sichere Wasserversorgung - ista international unterstützt mit 15.000 Euro in Indien eine dörfliche Wasseraufbereitungsanlage der DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. zur Versorgung von 300 Familien.
In vielen Regionen Indiens ist Wassermangel und die gerechte Verteilung von Trinkwasser eine Herausforderung für Entwicklungsorganisationen. Zu wenig beachtet werden die Verteilungswirkungen dieser kostbaren Ressource, es kommt zur Wasserverschwendung bei großen Bewässerungsprojekten, aber auch im privaten Verbrauch, wenn Zapfstellen und das Leitungsnetz nicht gewartet wird unkontrolliert betrieben werden.
Nach dem Tsunami des Jahres 2004 hat an der Ostküste Indiens eine extreme Versalzung des Grundwassers eingesetzt, die kleinen Brunnen sind unbrauchbar geworden. Auch im Binnenland gibt es Probleme. Durch den Pestizideinsatz im Baumwoll- und Tabakanbau ist das Trinkwasser der kleinen Dorfsiedlungen akut belastet. Dazu tickt eine Zeitbombe: ein in der Region extremer Fluoridgehalt des Grundwassers führt zur Skelettfluorose. Sie nimmt bei den alternden Menschen deutlich zu, die Gelenke versteifen sich bis zur Bewegungsunfähigkeit.
Dieses sei nur der ganz konkrete Ausdruck einer sich anbahnenden Wasserkrise, die viele Länder betreffen werde, führte Vorstandsmitglied Walter Schmidt der ista international bei der Übergabe eines Spendenschecks von 15.000 Euro in Form eines Wasserzählers aus. In vielen Entwicklungsländern zeige sich ein Verbrauch der Wasserressourcen, der weit über die Wachstumsraten der Bevölkerung hinausgehe. Die Wasserversorgung zu gewährleisten und die gerechte Verteilung zu organisieren, aber auch die Verschwendung zu vermeiden, um die Ressource Wasser zu schützen und zu erhalten, sei deshalb auch ein Anliegen von ista international.
Das Projekt der DESWOS habe man gewählt, weil die sichtbar gute Einbindung in die Dorf- und Selbsthilfestruktur die Nachhaltigkeit sicherstelle. Dem Engagement des GdW zur Verbesserung der Trinkwasserversorgen in den indischen Projektdörfern der DESWOS stehe man deshalb gerne zur Seite.
Die ista international fördert mit ihrer Spende an die DESWOS die Installation von Wasseraufbereitungsanlagen, die tausende von Menschen vor den schrecklichen Folgen der Fluorose bewahren. Ein technisches Verfahren der Entsalzung und Reinigung von Wasser mittels der „umgekehrten Osmose“ ist inzwischen ausgereift und wird von indischen Firmen zu erschwinglichen Preisen mit einem garantieren Wartungsservice angeboten. Zusätzlich werden in den Dörfern Bewohner geschult, die die Wartung der Anlage übernehmen und kleine technische Probleme selbst meistern können. Die Wasserqualität ist einwandfrei, da selbst bakterielle Verunreinigungen beseitigt werden.
Lutz Freitag, der als Vorsitzender des Verwaltungsrates der DESWOS den Scheck entgegennahm, freute sich über die sehr gezielte Auswahl des Projektes von ista international. Erfahrungen und Kompetenzen aus eigenen Geschäftsfeldern von Unternehmen seien auch bei vielen Unternehmen der Wohnungswirtschaft die Grundlage, in ihrem sozialen Engagement nach vorne zu schauen und die DESWOS als eigenständige Einrichtung der Wohnungswirtschaft zu fördern. Die tatkräftigen Helfer und Geschäftspartner der Wohnungswirtschaft seien dabei herzlich willkommen.
ista international
ista ist das weltweit führende Unternehmen für das verbrauchsgerechte Erfassen und Abrechnen von Energie, Wasser und Hausnebenkosten. Die Dienstleistungen für Hausverwalter, Hauseigen-tümer und Energieversorgungsunternehmen reichen von der Lieferung und Installation von Messgeräten über die Verbrauchserfassung bis hin zur verbrauchsabhängigen Abrechnung. ista beschäftigt 4.500 Mitarbeiter und ist in 24 Ländern Europas, Amerikas und Asiens tätig. Das Unternehmen betreut dort etwa 12 Mio. Nutzeinheiten (Wohnungen und Gewerbe) und be-treibt mehr als 42 Mio. Messgeräte. Der Umsatz im Jahr 2006 betrug rund 608 Mio. Euro.
GdW
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften ca. 6,2 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.












