(openPR) Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch im Profi-Tennis ein Sportwetten-Skandal ans Tageslicht kommt. Letzte Woche packte ein deutscher Tennisprofi anonym und mit veränderter Stimme im WDR über Spielmanipulationen auf der ATP-Tour aus. Er sprach von verschobenen Spielen und dass einige Spieler durch Manipulation mehr verdienen würden als mit ihrem Preisgeld.
Beim Tennis ist eine Manipulation des Spiels besonders einfach und nicht wirklich beweisbar. Wer will einen absichtlichen Doppelfehler auf Betrug hin analysieren? Die Feigheit des anonymen Profis trägt leider nicht zur Verbesserung der Situation bei. Er sollte sich zu erkennen geben, Namen von Tennis-Profis und Hintermännern nennen. Nur so kann im Tennis aufgeräumt und wieder ein sauberer Sport präsentiert werden.
Das eigentliche Übel sind aber leider die zur Manipulation bereiten Spieler, welche sich auf solche Machenschaften einlassen. Es werden Namen von Spielern der Top 10 genannt. Ein Normalverdiener fragt sich berechtigt, aus welchem Grund ein millionenschwerer Tennisspieler es nötig hat, sein Jahresgehalt mit solch dubiosen „Geschäften“ aufzubessern.
Auf der Strecke bleibt der kleine Sportwetten-Fan der sein sauer verdientes Geld auf einen solchen Spieler setzt. Es muss hier vor allem an die Moral der Profis appelliert werden - haltet euren Sport sauber! Nicht jeder hat das Privileg durch das Befördern einer Filzkugel Millionen verdienen zu können.
Eine Aufarbeitung der Vorfälle ist unabdingbar, Spieler müssen hart bestraft und von der ATP-Tour ausgeschlossen werden. Nur so können wir einigermaßen sicher sein, dass Spiele in Zukunft nicht absichtlich verloren bzw. durch vorgetäuschte Verletzungen beendet werden.
Momentan drängt sich aber der Eindruck auf, dass die ATP bewusst zu diesem Thema schweigt. Sie hat ihren Spielern geraten sich in nächster Zeit nicht mehr öffentlich zum Thema Wettbetrug zu äußern.
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Hans Leger
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