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Granaten treffen SOS-Kinderdorf Mogadischu: SOS-Kind und –Mitarbeiter verletzt

12.11.200714:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) München/Mogadischu - Vier Granaten haben das SOS-Kinderdorf Mogadischu, Somalia, getroffen. Ein SOS-Mitarbeiter - ein Wachmann - wurde schwer verletzt. Leichte Verletzungen erlitten ein SOS-Kind, eine SOS-Mutter und ein weiterer Wachmann. "Die Granateinschläge und die Verletzten im SOS-Kinderdorf in Mogadischu sind ein weiteres trauriges Beispiel dafür, dass Hilfsorganisationen in Somalias Hauptstadt zunehmend in die Feuerlinie geraten", sagt Georg Willeit, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit.



Die Geschosse schlugen ein, als am vergangenen Samstag gegen 15 Uhr in unmittelbarer Nähe des SOS-Kinderdorfs Kämpfe ausbrachen. Etwa um 15.15 Uhr detonierten vier Mörsergranaten auf dem Kinderdorf-Gelände. Der schwer verletzte Wachmann wurde in das Rot-Kreuz-Krankenhaus in Mogadischu gebracht. Die leicht Verletzten konnten in der SOS-Mutter-Kind-Klinik versorgt werden, die sich gegenüber dem SOS-Kinderdorf befindet.

In Mogadischu sind Ende Oktober die schwersten Gefechte seit dem vergangenen April aufgeflammt. Erneut sind zehntausende Einwohner aus der somalischen Hauptstadt geflohen. Seit Anfang des Jahres haben schätzungsweise 400.000 Menschen Mogadischu verlassen.

Die Versorgungslage der Bewohner Mogadischus und der Flüchtlinge in der Shabelle-Region wird immer kritischer. Tausende Kinder sind in der Shabelle-Region schwer unternährt und vom Hungertod bedroht. Angesichts der jüngsten Eskalation warnen die SOS-Kinderdörfer gemeinsam mit über 40 Hilfsorganisationen vor einer humanitären Katastrophe.

Die SOS-Kinderdörfer sind seit 1983 in Somalia aktiv. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahr 1990 hatte das weltweite Kinderhilfswerk ein medizinisches Nothilfeprogramm gestartet. Als einziger Hilfsorganisation gelang es den SOS-Kinderdörfern, den Betrieb ihrer medizinischen Einrichtungen während des gesamten Krieges aufrecht zu halten. Neben dem SOS-Kinderdorf und der SOS-Mutter-Kind-Klinik, die pro Jahr rund 300.000 Behandlungen durchführt, gibt es in Mogadischu zwei SOS-Schulen, zwei Jugendeinrichtungen und einen Kindergarten.

München, den 12.11.2007

SOS-Kinderdörfer weltweit
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Ingrid Famula
Kommunikation
Tel.: 089/179 14-259, Fax: 089/179 14-260
E-Mail: E-Mail
Homepage: http://www.sos-kinderdoerfer.de

SOS-Kinderdörfer weltweit

1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert. In derzeit 482 SOS-Kinderdörfern in 132 Ländern finden die Kinder ein neues, sicheres Zuhause. Neben den SOS-Kinderdörfern gibt es zudem über 1.400 SOS-Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen und Nothilfeprojekte, die auch der armen Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer offen stehen.

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