(openPR) Berlin, 05. November 2007. Die Strukturen auf dem deutschen Strommarkt behindern eine faire Preisgestaltung. Das beklagen neue Anbieter. Die großen Stromkonzerne nutzen ihre Position, um die Entstehung eines freien Marktes zu behindern. Das geht vor allem zu Lasten der Kunden, die überhöhte Preise zahlen.
„Die marktbeherrschende Stellung der Stromkonzerne muss aufgebrochen werden“, fordert Robert Mundt, Geschäftsführer des mittelständischen Stromanbieters FlexStrom. Die Stromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW produzieren zusammen knapp 90 Prozent des deutschen Stroms, kontrollieren die deutschen Übertragungsnetze und dominieren den Endkundenmarkt.
Nach Expertenmeinung sind die Strompreise deutlich zu hoch. Das Bundeskartellamt vermutet daher Preisabsprachen zwischen den großen Konzernen. „Die derzeitigen Strukturen auf dem deutschen Strommarkt begünstigen eine Manipulation zulasten von Kunden und neuen Anbietern“, sagt FlexStrom-Geschäftsführer Robert Mundt. So sei es nur schwer möglich, Strom aus dem Ausland in die deutschen Netze zu leiten. Auch die von den Netzbetreibern verlangten Netzentgelte seien deutlich zu hoch.
Durch einen Anbieterwechsel haben Kunden immerhin die Möglichkeit, sich aktiv gegen die Konzerne zu entscheiden und damit zudem die eigene Haushaltskasse um bis zu 200 Euro pro Jahr zu entlasten. Seit August rufen bereits die Verbraucherzentralen dazu auf, sich für eine günstige oder ökologischen Alternative zum jeweiligen Regionalversorger zu entscheiden.
Allerdings sollten Kunden auch darauf achten, für welchen Anbieter sie sich entscheiden. Denn die großen Konzerne versuchen mit Tochtergesellschaften von der derzeit hohen Wechselbereitschaft zu profitieren. So werden die Kunden von Yello (EnBW), E wie einfach (E.ON) oder eprimo (RWE) letztlich wieder durch die marktbeherrschenden Unternehmen versorgt.
Pressestelle der FlexStrom GmbH
Dirk Hempel
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